Stormarn
Barsbüttel

Ursache für Busunglück auf der A1 weiter unklar

Der Reisebus mit 48 Menschen an Bord war von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. 32 Menschen wurden verletzt.

Barsbüttel. Ein Reisebus ist am Sonnabendmorgen auf der Autobahn 1 in der Nähe von Hamburg verunglückt. Insgesamt 32 Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, darunter der Fahrer. Insgesamt waren 48 Menschen aus Polen, Deutschland und der Ukraine an Bord des verunglückten Busses.

Der Unfall ereignete sich im Kreis Stormarn zwischen den Anschlussstellen Stapelfeld und Barsbüttel in Richtung Hamburg. Der Reisebus geriet nach rechts von der Fahrbahn, durchbrach die Leitplanke kippte schließlich auf einem Feld auf die Seite. Da der Bus auf den Türen lag, mussten die Fahrgäste durch die herausgeschlagene Frontscheibe herausgeholt werden.

Warum der Reisebus verunglückte, ist noch nicht klar

Die Autobahn wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten zeitweise in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Es staute sich auf einer Länge von mehreren Kilometern. Ein Gutachter war zur Klärung der Unfallursache vor Ort im Einsatz. Auch am Montag ist noch nicht klar, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

„Das dauert noch ein paar Tage bis Wochen, bis wir das Gutachten haben“, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Der Busfahrer, der bei dem Unfall leicht verletzt worden war, habe noch nicht vernommen werden können.

Etwa sieben Stunden nach dem Unfall und der abgeschlossenen Bergung des Busses wurde die A1 am Sonnabendmittag wieder freigegeben. Das Umweltamt war aufgrund von geringen Mengen ausgetretenen Kraftstoffs ebenfalls vor Ort. Zu Umweltschäden ist es den Angaben zufolge nicht gekommen.