Stormarn
Auszeichnung

Stormarner SPD sucht Bewerber für Olof-Palme-Friedenspreis

Tobias von Pein, Kreisvorsitzender der SPD, und Birgit Kassovic, Vorsitzende des Kuratoriums Olof-Palme-Friedenspreis

Tobias von Pein, Kreisvorsitzender der SPD, und Birgit Kassovic, Vorsitzende des Kuratoriums Olof-Palme-Friedenspreis

Foto: René Soukup

Mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung wird Anfang 2020 das nächste Mal verliehen. Kandidaten können ab sofort nominiert werden.

Reinbek. Die Stormarner SPD will Anfang 2020 zum 33. Mal den Olof-Palme-Friedenspreis verleihen. Kandidaten für die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung können ab sofort nominiert werden. Gesucht werden Menschen, Vereine und Verbände aus Stormarn, die sich in besonderer Weise für Frieden und das soziale Miteinander engagieren.

Kreisvorsitzender hofft auf rege Beteiligung

Der Preis ist nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten Schwedens benannt, der am 28. Februar 1986 ermordet wurde. In Gedenken an den Mann wird der Preis auch 2020 an seinem Todestag im Schloss Reinbek verliehen. Ein siebenköpfiges Kuratorium wählt unter dem Vorsitz von Birgit Kassovic den oder die Preisträger aus. Sie ist Vorstandsmitglied der Walter-Jacobsen-Gesellschaft, dem Kooperationspartner der SPD. In diesem Jahr durfte sich die Volkstrauergruppe Bargteheide über den Olof-Palme-Preis freuen. Sie ist seit 1983 für die Koordination der Gedenkveranstaltung in der 17.000-Einwohner-Stadt zuständig. Mitbegründerin Heidburg Behling hat es auch geschafft, die Jugend für den Volkstrauertag zu begeistern.

Vorschläge für 2020 inklusive einer Begründung nimmt Joerg Schimeck von der Kreisgeschäftsstelle der SPD schriftlich (Lübecker Straße 35, 23843 Bad Oldesloe) oder per Mail unter KV-Stormarn@spd.de entgegen.

Derzeit sei es besonders wichtig, den aktiven Einsatz für ein friedliches Miteinander, hervorzuheben, zu ehren und zu fördern, sagt der Kreisvorsitzende Tobias von Pein. „Die Konflikte in der Welt werden wieder mehr.“ Zudem nehme das Verbreiten von Falschinformationen und Halb- bis Unwahrheiten zu, ebenso der Verzicht auf sachlich fundierte Fakten und das Fehlen von Respekt gegenüber anderen, kritisiert von Pein. Er hofft auf eine rege Beteiligung.