Stormarn
Pausenhof

Glinder Gemeinschaftsschule hat nun einen Niedrigseilgarten

Die Einweihung des Niedrigseilgartens an der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld.

Die Einweihung des Niedrigseilgartens an der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Mit einem Spendenlauf finanzierten sich Schüler der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld das Spielgerät. Jetzt wurde es eingeweiht.

Glinde. Lange Schlangen bilden sich in den Pausen vor dem neuen Niedrigseilgarten. Besonders jüngere Schüler üben, Balance zu halten. „Alle sind begeistert“, sagt Maike Runnebom vom Förderverein der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld. Mit der Idee, den Parcours auf dem Pausenhof zu bauen, traf Schulleiter Johannes Haarbeck genau ins Schwarze. Mit einem Spendenlauf im Mai durch den Gellhornpark sammelten die Schüler Geld dafür. Nun wurde das Spielgerät eingeweiht.

Die Schüler sammelten 5000 Euro für das Projekt

Pro gelaufenen Kilometer warben die Schüler aller Klassen Geld für ihren Seilgarten von Oma, Opa, Eltern, Nachbarn und Unternehmen ein. Besondere Leistungen erbrachten ein Fünftklässler, der zwölf Kilometer lief. Ein Zehntklässler schaffte sogar 18 Kilometer. 5000 Euro kamen so zusammen.

„Die Schüler waren mächtig stolz, dass sie so viel Geld erlaufen haben“, weiß Maike Runnebom. Die Mutter der Wiesenfelder Schülerin Liv (11) ist Vize- Vorsitzende des Fördervereins, der zum Ergebnis 1500 Euro beisteuerte. Den Bau übernahm die HoGa Gruppe, die auch den Hochseilgarten in Geesthacht betreibt. Geschäftsführer Sascha Franck weiß, dass das Klettern nicht nur Spaß bereitet: „Es schult auch die Motorik und steigert das Selbstbewusstsein.“ Zudem gewinnen Schüler ein Gefühl für ihren Körper und Balance.

Der Pausenhof wird nach und nach verschönert

Mit dem Bau des Seilgartens macht die Gemeinschaftsschule einen weiteren Schritt weg von einem kahlen und lieblosen Pausenhof. Seit Jahren sind Schüler, Lehrer und Förderverein an der Verschönerung des Geländes beteiligt. 2018 wurden Fußballtore sowie Basketballkörbe aufgestellt. „Die werden vor allem von den Älteren genutzt“, sagt Johanna Buske. Sie und ihr Kollege Jan Bendrat stehen in engem Kontakt zu den Schülern. Sie wissen, dass eine Wildblumenwiese, ein Schulgarten sowie Sitzgelegenheiten auf dem Pausenhof hoch im Kurz stehen.

Bei den Projekten steht der Förderverein unterstützend zur Seite. Damit die Wünsche der Schüler auch in Zukunft realisiert werden können, ist der Verein immer Spenden angewiesen.