Stormarn
Investitionen

187.000 Euro für neue Geräte auf Trittaus Bauhof

Bauhofleiter Christoph Strehl (v. l.), Lütjensees Bürgermeisterin Ulrike Stentzler, und Trittaus Verwaltungschef Oliver Mesch zeigen eines der neuen Geräte.

Bauhofleiter Christoph Strehl (v. l.), Lütjensees Bürgermeisterin Ulrike Stentzler, und Trittaus Verwaltungschef Oliver Mesch zeigen eines der neuen Geräte.

Foto: Elvira Nickmann

Trittau und Lütjensee betreiben einen gemeinsamen Bauhof. Jetzt wurde in neue Geräte und mehr Personal investiert.

Trittau. Die Gemeinden Trittau und Lütjensee teilen sich schon seit Oktober 2016 einen Bauhof. Er liegt an der Carl-Zeiss-Straße. Jetzt wurde der Fuhrpark für 187.000 Euro modernisiert. Doch damit nicht genug: Die Kommunen investieren auch in mehr Personal.

Vier neue Mitarbeiter wurden bereits eingestellt – eine Verwaltungskraft und drei Kollegen für das Team Trittau. Die Kosten für Neuanschaffungen wie zum Beispiel Baugeräte teilen sich die Gemeinden in Relation zu ihrer Größe auf. Demnach zahlt Trittau 70 und Lütjensee 30 Prozent. Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch lobt vor allem Bauhofleiter Christoph Strehl und sprach von einem „professionellen Betrieb“. Die Struktur garantiere eine große Entlastung. So seien die Gemeinden nicht mehr auf externe Dienstleister angewiesen – im Gegensatz zu anderen Stormarner Kommunen.

Weitere Anschaffungen sind bereits in Planung

„Der Bauhof in Trittau ist der einzige seiner Art im Kreis und bietet noch Potenzial für die Mitgliedschaft anderer Amtsgemeinden“, so Mesch. Lütjensees Bürgermeisterin Ulrike Stentzler betont zudem, dass durch die Einigung mit Trittau vor fast drei Jahren auch die Diskussion über einen Bauhof in Lütjensee, die 20 Jahre anhielt, endete.

Vier neue Geräte sind inzwischen auf dem Bauhof platziert. Unter anderem eine Lkw-Hubarbeitsbühne für 64.000 Euro, die Arbeiten auf einer Höhe von bis zu 26 Metern möglich macht und insbesondere die Baumpflege im Kronenbereich erleichtert. Ein Mobilbagger wird jetzt für Grabenreinigungen, Holzverlagerungen, Fundamentausbesserungen und das Stubenroden genutzt. Dieser kostete 60.000 Euro.

Ein Geräteträger sorgt für saubere Straßen und lässt sich zum Mähen nutzen. Ein Planierhobel für 16.000 Euro wird für die Instandhaltung der Wege in Trittau und Lütjensee genutzt. Weitere Anschaffungen sind bereits in Planung, darunter ein Holzschredder, ein Kompaktschlepper und ein Erdbohrer für Pfähle, Poller und Straßenschilder. Auf dem Bauhof der beiden Gemeinden arbeiten 19 Personen.