Stormarn
Bilanz nach Sommerferien

Stormarner Freibad-Saison ist bisher Durchschnitt

Merle (l.) und Kirrien haben Spaß im Freibad Bargteheide

Merle (l.) und Kirrien haben Spaß im Freibad Bargteheide

Foto: Andreas Laible

Betreiber ziehen Bilanz: In Bargteheide und Ahrensburg ist man zufrieden. Bad Oldesloe und Reinfeld verzeichnen deutlichen Rückgang.

Stormarn.  Durchschnittliche Besucherzahlen trotz des durchwachsenen Wetters zu Beginn der Saison: Diese Bilanz ziehen viele Stormarner Freibäder zum Ende der Ferien. Beatrix Jahn, Betriebsleiterin im Freizeitbad Bargteheide, sagt: „Wir sind sehr zufrieden.“ Bis zum Ende der Saison rechnet sie mit einer Gesamtzahl zwischen 75.000 bis 85.000 Besuchern. „Das ist als guter Durchschnitt zu bewerten“, sagt Jahn.

In Ahrensburg im Badlantic kann Geschäftsführer Frank-Ulrich Heel schon jetzt eine Gesamtbilanz der Freibadsaison ziehen, da das Badlantic nur fünf Wochen im Jahr als reines Freibad geöffnet hat. Anschließend ist es erneut nur in Verbindung mit dem Hallenbad nutzbar. „In den fünf Wochen hatten wir 4592 Gäste“, sagt Heel, im vergangenen Jahr seien lediglich 178 Badegäste mehr vorbeigekommen. „Da sind wir natürlich zufrieden“, so der Geschäftsführer.

Deutlicher Rückgang in Bad Oldesloe und Reinfeld

Anders sieht im Freibad Poggensee in Bad Oldesloe aus. Hier ist ein deutlicher Rückgang der Besucherzahlen zu verzeichnen. Ömer Dagkesen ist Rettungsschwimmer am Poggensee und sagt: „Im Vergleich zum Vorjahr sind wegen des schlechten Wetters teilweise deutlich weniger Badegäste gekommen.“ An manchen Tagen seien es durchschnittlich nur rund 30 Personen gewesen, so Dagkesen.

Auch am Herrenteich in Reinfeld haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr bisher spürbar verringert. „Im vergangenen Jahr hatten wir zu dieser Zeit bereits deutlich mehr Badegäste zu verzeichnen“, sagt Manuela Bär, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Reinfeld. Dies sei eindeutig den Witterungsverhältnissen zuzuschreiben. Allerdings war es 2017 ähnlich, so dass man von einer Durchschnittszahl sprechen könne.

Auch ins Freibad in Trittau kamen in den ersten Monaten deutlich weniger Badegäste zu Besuch als im vergangenen Jahr. „Aber das ist kein Grund zur Sorge“, sagt Gemeinde-Mitarbeiterin Rieke Frädrich. Sie hofft, wie wohl viele potenzielle Kunden, dass das Wetter noch mal richtig schön wird. Dann wird auch die Bilanz zum Saisonende schöner.