Stormarn
Bad Oldesloe

Sparkasse Holstein schließt sich dem Verein HanseBelt an

Bernd Jorkisch von HanseBelt (von links) mit Sören Westphal, Stefan Bierschwall und Thomas Piehl von der Sparkasse Holstein.

Bernd Jorkisch von HanseBelt (von links) mit Sören Westphal, Stefan Bierschwall und Thomas Piehl von der Sparkasse Holstein.

Foto: Finn Fischer

Sparkasse Holstein hat Mitgliedsplakette erhalten. Sie ist damit das 112. Mitglied in dem Verbund, der vor 13 Jahren gegründet wurde.

Bad Oldesloe.. Die Sparkasse Holstein ist dem Verein HanseBelt beigetreten. Die Initiative vereint Unternehmen unter einer Marke, um die Region anlässlich der geplanten Fehmarnbelt-Querung wirtschaftlich noch enger zusammenwachsen zu lassen. Jetzt überreichte der Vorstandsvorsitzende des HanseBelt-Vereins, Bernd Jorkisch, die Mitgliedsplakette. Er sagte: „Mit der Sparkasse Holstein haben wir einen weiteren bedeutenden Player zwischen Hamburg und Fehmarn gewonnen, für den unsere Arbeitgebermarke attraktiv ist und der hinter unseren Zielen steht.“

Die Sparkasse ist damit das 112. Mitglied in dem Verbund, der vor 13 Jahren gegründet wurde. Neben Konzernen wie Edding und Dräger finden sich auch andere Geldinstitute wie die Volksbank Lübeck, die Hypo-Vereinsbank oder die Deutsche Bank auf der Mitgliederliste. Die Sparkasse zahlt für ihre Mitgliedschaft 2000 Euro im Jahr. Der Beitrag richtet sich nach der Zahl der Angestellten. Mit den Einnahmen finanziert der Verein unter anderem Projekte in der Region. Im nächsten Jahr richtet HanseBelt etwa den Beltcup in Lübeck aus, ein deutsch-dänisches Fußballturnier.

Es gibt keine geschlossenen Arbeitsmärkte mehr

Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Wirtschaftsachse zwischen Hamburg und Fehmarn. Idee ist, voneinander zu lernen und Unternehmensprozesse wie die Mitarbeiterführung weiterzuentwickeln, um am Arbeitsmarkt der Zukunft bestehen zu können. Jorkisch: „Wenn wir hier einen guten Mix hinbekommen und das nach außen hin darstellen können, werden wir auch die Fachkräfte bekommen, die wir benötigen.“

Denn längst sind Kreise wie Stormarn, Ostholstein und das Herzogtum Lauenburg keine geschlossenen Arbeitsmärkte oder Wirtschaftsstandorte mehr. Immer mehr Menschen wohnen in einem Kreis und arbeiten in einem anderen. „Die Grenzen verschwimmen immer weiter“, sagt Thomas Piehl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, der zuvor die HanseBelt-Charta unterschrieben hatte. Unterzeichner bekennen sich zu einer skandinavisch inspirierten Unternehmenskultur, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt. „Wir freuen uns darauf, als Mitglied mit vielen anderen inspirierenden Unternehmen zusammenzuarbeiten und die heimische Wirtschaft entlang der Entwicklungsachse Hamburg–Fehmarn weiter zu stärken“, sagt Piehl. „Auch als Arbeitgeber, der das maritime Lebensgefühl verkörpert, werden wir uns mit frischen Ideen einbringen und uns das eine oder andere von den anderen abschauen.“

Mitarbeiter konnten Wünsche an Entwicklung formulieren

Die Sparkasse beschäftigt sich bereits mit Zukunftsfragen und beteiligt an dem Prozess auch die 1000 Mitarbeiter. Unter dem Titel „Sparkasse 2025+“ hatte das Institut vor einigen Monaten mehrere Workshops veranstaltet, in denen Angestellte ihre Wünsche an die Entwicklung der Sparkasse formulieren konnten. Piehl: „Das zeigt, dass wir die Idee von HanseBelt schon jetzt leben.“