Stormarnplatz

Jugendbeirat startet Petition gegen Parkplatz-Plan

Steffen Kahl (v. l.), Tim Grammerstorf, Justin Thomsen und Daniel Goetz vom Kinder- und Jugendbeirat fordern, dass die Grünfläche auf dem Stormarnplatz (im Bild rechts) nicht in einen asphaltierten Parkplatz umgewandelt wird.

Steffen Kahl (v. l.), Tim Grammerstorf, Justin Thomsen und Daniel Goetz vom Kinder- und Jugendbeirat fordern, dass die Grünfläche auf dem Stormarnplatz (im Bild rechts) nicht in einen asphaltierten Parkplatz umgewandelt wird.

Foto: Harald Klix

Mit einer Online-Petition will der Kinder- und Jugendbeirat Ahrensburg den Bau eines Parkplatzes auf dem Stormarnplatz verhindern.

Ahrensburg.  Der Kinder- und Jugendbeirat (Kijub) in Ahrensburg hat eine Online-Petition gegen Pläne der Politiker gestartet. Seit Freitag, 24. Mai, läuft die Petition „Ein Parkplatz auf dem Stormarnplatz? Nein, Danke!“ im Internet. Am Sonntagabend hatten bereits mehr als 212 Unterstützer unterzeichnet. Damit das Thema erneut auf die Agenda der Politik kommt, muss der Beirat mindestens 2000 Stimmen in den nächsten fünf Wochen sammeln und einreichen.

Wie berichtet, lehnt der Kijub den Bau eines Parkplatzes auf der Grünfläche hinter dem Ahrensburger Rathaus ab. Der Bauausschuss hatte sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen. Der Parkplatz soll jedoch nur provisorisch sein, damit Stellplätze, die während der Bauarbeiten an der Alten Reitbahn sowie an der Hamburger Straße wegfallen, kompensiert werden. Danach soll der Parkplatz auf dem Stormarnplatz wieder verschwinden.

Doch das bezweifelt der Kinder- und Jugendbeirat. „Etwas, das übergangsweise geplant ist, dauert meistens noch viel länger, gerade in Ahrensburg“, heißt es in einer Stellungnahme. Die Initiatoren fürchten, dass die Übergangslösung rund zehn Jahre dauern könnte.

Der Stadt ginge eine 7700 Quadratmeter große Wiese verloren, die die Menschen in ihrer Freizeit nutzen. Statt einen Parkplatz anzulegen schlägt der Beirat vor, die Parkgebühren deutlich auf Hamburger Niveau zu erhöhen. Dann seien die Autofahrer quasi gezwungen, in die Parkhäuser zu fahren oder gleich mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu kommen. Negative Auswirkungen auf den Einzelhandel befürchtet das Gremium dabei nicht.