Kommunalpolitik

MVA Stapelfeld: Großhansdorf darf nicht mitreden

So soll der Neubau der MVA Stapelfeld aussehen.

So soll der Neubau der MVA Stapelfeld aussehen.

Foto: EEW Energy from Waste / EEW Energie from Waste,EEW Energie from Waste

Waldgemeinde wollte erreichen, dass sie als "Träger öffentlicher Belange" zum Neubau der Müllverbrennungsanlage gehört wird.

Großhansdorf. Es ist eine herbe Enttäuschung für Großhansdorf: Die Waldgemeinde hatte sich seit Bekanntwerden der Neubau- und Erweiterungspläne der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld darum bemüht, im Genehmigungsverfahren als sogenannter Träger öffentlicher Belange gehört zu werden. Sie wollte so Einfluss darauf nehmen, dass Ersatzneubau und neue Klärschlammverbrennung zusammen nicht mehr Schadstoffe ausstoßen dürfen, als das bestehende Heizkraftwerk für Restmüll. Die Chancen dafür stehen jedoch schlecht. Unter anderem wegen des nur noch 63-Meter hohen Schornsteins ist das zuständige Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) der Ansicht, dass Großhansdorf zum Beispiel vom Schadstoffausstoß der neuen Anlage nicht mehr betroffen ist.

Pläne müssen in Region ausgelegt werden

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( mrh )

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