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Hallenbad-Pläne: Sieker gründen Förderverein

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Ein Mädchen schwimmt in einem Hallenbad (Symbolbild).

Ein Mädchen schwimmt in einem Hallenbad (Symbolbild).

Foto: imago

Triathlet Götz Reppel will 25-Meter-Becken bauen. Nun sucht er Mitstreiter, die ihm bei seinem Vorhaben helfen.

Siek. Die Pläne für den Bau eines Schwimmbades in der Gemeinde Siek werden konkreter. Noch in diesem Monat will Initiator Götz Reppel einen Förderverein gründen, um das Projekt weiter voranzutreiben und das nötige Geld zu sammeln. Die Gründungsversammlung ist für Freitag, 31. Mai, um 19 Uhr im Haus der Vereine geplant.

„Ich hoffe auf viele engagierte Menschen, die das Vorhaben unterstützen wollen“, sagt der passionierte Triathlet. Die erforderlichen sieben Mitstreiter für die Vereinsgründung habe er bereits beisammen, der Satzungsentwurf sei vom Finanzamt geprüft worden – mit positivem Ergebnis. „Ich möchte die Gemeinde so weit wie möglich aus den Planungen heraushalten, denn sie hat mit dem Neubau der Feuerwache und der Kita genug zu tun“, sagt Reppel. Der Verein soll später eventuell auch als Betreiber des Hallenbads fungieren, Vorbild ist Barsbüttel. Dort ist ein Förderverein seit 1998 für den Betrieb des Bads zuständig.

Politik sieht großen Bedarf für ein Schwimmbad

Wie berichtet, sehen die Pläne für Siek ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und einem Hubboden vor. Dieser könnte bei Bedarf hochgefahren werden, um die Wassertiefe zu verringern. Eine bewegliche Wand soll dazu dienen, einzelne Bahnen abzutrennen und dort die Wassertemperatur zu erhöhen. „Das wäre fürs Babyschwimmen oder Gymnastikkurse toll“, sagt der SPD-Gemeindevertreter, der bei seinem Vorhaben auf die Unterstützung von Bürgermeister Andreas Bitzer (CDU) zählen kann.

Beide sehen einen großen Bedarf für ein solches Schwimmbad, insbesondere seit das kleine Bewegungsbecken der LungenClinic Großhansdorf geschlossen sei. Das Hallenbad soll ausschließlich Vereinen und Institutionen zur Verfügung stehen, also nicht öffentlich zugänglich sein. Reppel rechnet mit Baukosten von vier bis fünf Millionen Euro sowie jährlichen Betriebskosten von 200.000 bis 250.000 Euro. Der Verein soll nach seiner Gründung so schnell wie möglich einen Zeitplan und ein Konzept erstellen. „Sobald die Finanzierung steht, wollen wir mit dem Bau beginnen“, sagt er. „Je eher, desto besser.“

Für den Standort gebe es inzwischen mehrere Optionen, auch darüber soll der Verein entscheiden. Wer weitere Informationen über das Projekt haben oder sich beteiligen möchte, kann sich bei Götz Reppel per Mail unter goetz.reppel@schwimmspass-siek.de melden.

Vereinsgründung Fr 31.5., 19.00, Haus der Vereine, Hinterm Dorf 2, Siek

( jjd )

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