Gastronomie

Italienisches Restaurant eröffnet im CCA

Hinter den Trennwänden sollen bald die Umbauarbeiten für das neue Restaurant beginnen.

Hinter den Trennwänden sollen bald die Umbauarbeiten für das neue Restaurant beginnen.

Foto: HA

Mit der Restaurant-Eröffnung würde das größte „Sorgenkind“ des Ahrensburger Einkaufscenters verschwinden.

Ahrensburg.  Nach fast sechs Jahren Leerstand sind die ehemaligen Ladenflächen von Fisch Schloh im City Center Ahrensburg (CCA) wieder vermietet. Nach Abendblatt-Informationen wird dort ein italienisches Restaurant eröffnen, die Räume links und rechts des Eingangs an der Großen Straße sollen demnächst umfangreich umgebaut werden. Ein Eröffnungstermin steht nach Angaben der künftigen Betreiber noch nicht fest. Solange sich die Umbauarbeiten im Anfangsstadium befinden, wollen sie ihren Namen und auch den ihres Restaurants nicht in der Zeitung lesen.

Mit der Restaurant-Eröffnung würde das größte „Sorgenkind“ des Einkaufscenters verschwinden. Im März 2013 zog Fisch Schloh wegen zu hoher Mietkosten an die Manhagener Allee um. Der Nachfolger, Fischhändler Hagenah, blieb nur wenige Monate. Seitdem steht die gut 430 Quadratmeter große Ladenfläche leer. Ende 2017 trennten Handwerker sie mit provisorischen Wänden vom Durchgang. Dahinter soll nun bald die Umgestaltung beginnen.

Auch Außengastronomie ist möglich

Möglich ist, dass das italienische Restaurant auch Außengastronomie an der Klaus-Groth-Straße anbieten wird. Entsprechende Pläne wollten die Betreiber auf Anfrage noch nicht bestätigen. Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es dafür einen neuen Interessenten. „Den Namen kenne ich noch nicht“, sagte Landschaftsarchitektin Martina Grote im Bauausschuss. Dort stellte sie am Mittwoch vor, wie die Fläche zwischen den beiden Tiefgaragenrampen vor dem CCA verschönert werden könnte. Über die Pläne hatte bereits der Umweltausschuss beraten, aber noch nicht entschieden. Sie sehen vor, fünf große Sonnenschirme, Blumenkübel und besondere Sitzmöglichkeiten, sogenannte Stadtmöbel, für 77.000 Euro aufzustellen.

Bei vielen Politikern stießen die Ideen auf Skepsis. „Mit den Sitzmöglichkeiten sind wir nicht glücklich“, sagte Nadine Levenhagen (Grüne). „Sie passen vom Stil her nicht dorthin, und wir haben Sorge, dass mit ihnen das Gleiche passiert wie mit dem Muschelläufer.“ Die CDU schlug vor, die Ausgaben für die Sonnenschirme mit einem Sperrvermerk zu versehen. Detlef Levenhagen sagte: „Wir sollten sie erst anzuschaffen, wenn es dort wirklich Gastronomie gibt.“ Einen konkreten Beschluss fassten die Politiker in der Sitzung nicht.