Investition

Holperpiste in Glinde soll endlich verschwinden

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Undine Gerullis
Der Papendieker Redder in Glinde ist sanierungsbedürftig.

Der Papendieker Redder in Glinde ist sanierungsbedürftig.

Foto: Undine Gerullis

Der Zustand des Papendieker Redders ärgert Anlieger. Der Kreis will die Straße und den Gehweg sanieren. Aber erst im kommenden Jahr.

Glinde.  Einer Hoppelstrecke gleicht der Gehweg am Papendieker Redder in Glinde auf der rechten Seite Richtung Willinghusen. Ursprünglich durften hier auch mal Radfahrer fahren, doch mit der Aufhebung des Radwegenutzungsgebots müssen die nun auf die Straße ausweichen. Das ist vielleicht auch besser so, denn die Wurzeln der Pappeln haben ihre Spuren in Form von Rissen hinterlassen. Nicht nur der Weg und die Straße haben gelitten, auch viele Anwohner kämpfen mit dem Problem.

„Bei uns haben die Wurzeln die Gehwegplatten nach oben gedrückt“, sagt Horst Pflanz (76). Zumindest das Problem vor seinem Grundstück soll auf absehbare Zeit gelöst werden: Der Papendieker Redder ist eine Kreisstraße und die zuständige Behörde will den Gehweg samt Fahrbahn nun sanieren. Hintergrund ist, dass der Kreis die Verantwortung und Pflege des Gehwegs an Glinde abgeben möchte. Die Stadt allerdings will den Weg nur in einem guten Zustand übernehmen.

Sanierung ist dringend notwendig

Also kommt der Kreis um eine Sanierung nicht herum. Diese ist bereits im aktuellen Bauprogramm für Kreisstraßen verzeichnet. Der Kreis hat das Vorhaben in die Hände des Landesbetriebs für Verkehr gelegt und der lässt gerade von einem externen Gutachter eine Bestandsaufnahme zu Art und Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen erstellen. Mit einem Baustart noch in diesem Jahr rechnet Meike Langenbach vom Fachdienst Planung und Verkehr beim Kreis Stormarn aber nicht.

Das würde auch zu massiven Verkehrseinschränkungen führen, denn der Papendieker Redder wird als Umleitung während der Sanierung der Möllner Landstraße genutzt. Eine Frage, die der Gutachter ebenfalls beantworten soll, ist, wie es mit den Pappeln weitergeht. Fällen wäre eine Option. Vielen Anwohnern wäre das recht, sie ärgern sich jeden Herbst, dass das Laub der Bäume auf ihren Grundstücken landet und sie mit der Entsorgung allein gelassen sind. „Vor einigen Jahren hat die Stadt die Laubsäcke noch abgeholt“, sagt Anwohner Karsten Runge.

„Wir mussten der Entsorgung einen Riegel vorschieben“, sagt Bauamtsleiter Andreas Gostomczyk. Denn in den Säcken seien auch viele weitere Grünabfälle gewesen. Auch hätten andere ihre Säcke einfach dazugestellt.

( uge )

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