Stormarn
Fördergeld

Land unterstützt Bau des Oldesloer Hospizes finanziell

Im Beisein zahlreicher Gäste mauerte Sabine Tiedtke vom Lebensweg-Verein bei der Grundsteinlegung im Dezember eine Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken ein.

Im Beisein zahlreicher Gäste mauerte Sabine Tiedtke vom Lebensweg-Verein bei der Grundsteinlegung im Dezember eine Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken ein.

Foto: Finn Fischer

Verein Lebensweg baut Einrichtung mit zwölf Zimmern am Sandkamp. Pro Platz könnte es 30.000 Euro Fördergeld geben.

Bad Oldesloe.  Schleswig-Holstein fördert den Ausbau stationärer und teilstationärer Hospizplätze. Dafür stellt das Land in diesem Jahr eine halbe Million Euro zur Verfügung. Zu den stationären Hospizen zählt auch das des Oldesloer Vereins Lebensweg. Es entsteht derzeit am Sandkamp und soll zwölf Zimmer für unheilbar Erkrankte bieten. Am Mittwoch, 27. Februar, übergibt Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) Geschäftsführerin Sabine Tiedtke von der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg offiziell den Förderbescheid vor Ort.

Auch in anderen Städten sollen Hospize gebaut werden

Der Träger könnte maximal 30.000 Euro pro Platz aus dem Fördertopf erhalten. „Wir haben den Antrag gestellt und hoffen schon, dass wir die größtmögliche finanzielle Zuwendung bekommen“, sagt Tiedtke. Sie begrüßt die neue Förderrichtlinie des Landes. „Bisher gibt es nur sechs stationäre Hospize in ganz Schleswig-Holstein.“ Zu wenig, findet Tiedtke, die sich über andere Initiativen freut. So sollen auch in Itzehoe, Schleswig und Norderstedt neue Hospize gebaut werden.