Stormarn
Kinderbetreuung

Großhansdorf erweitert seine Grundschule auf dem Pausenhof

So könnte der Erweiterungsbau der Grundschule Wöhrendamm aussehen.

So könnte der Erweiterungsbau der Grundschule Wöhrendamm aussehen.

Foto: KKP Architekten + Ingenieure

Lehranstalt soll ein neues Gebäude mit zwei Geschossen erhalten. Die finale Entscheidung fällt die Schulverbandsversammlung.

Grosshansdorf.  Die Gemeinde Großhansdorf investiert weiter in die Kinderbetreuung. Während die Kita „Beste Freunde“ am Kortenkamp Richtfest feierte, sprachen sich der Bau- und Finanzausschuss des Schulverbandes jüngst für einen zweistöckigen Erweiterungsbau auf dem Gelände der Wöhrendamm-Grundschule aus. Da der im Einklang mit dem denkmalgeschützten Hauptgebäude gestaltete Bau mit geschätzt 2,8 Millionen Euro recht teuer ausfällt, soll die Verwaltung allerdings prüfen, ob durch Abriss des bestehenden Schulpavillons und Bau einer Schlichtvariante an weniger prominenter Stelle Geld gespart werden kann. Eine einstöckige Variante wurde verworfen.

Schulen und Kita: Mehrere Projekte im Bau

Bürgermeister Janhinnerk Voß sagte auf Abendblatt-Anfrage: „Die Entscheidung für den größeren Bau macht Sinn.“ Die Schule und der für die Nachmittagsbetreuung verantwortliche Wöhri-Club hätten überzeugend dargelegt, den zusätzlich Raum zu benötigen. So entschieden sich die Ausschussmitglieder aus den Schulverbandsgemeinden Großhansdorf, Hoisdorf und Siek mit nur einer Gegenstimme dafür. Umstrittener war die Dachgestaltung, wo anschließend nur eine knappe Mehrheit für die Pultvariante votierte. Bevor gebaut werden kann, muss die Schulverbandsversammlung noch zustimmen. Wie geplant komme unterdessen der Bau des Fachklassentraktes für die Friedrich-Junge-Schule voran, sagte der Bürgermeister. Das rund 1,5 Millionen Euro teure Gebäude soll zum nächsten Schuljahr im Sommer fertig sein. „Dann beginnen wir mit dem Abbau der Schulküche im bestehenden Gebäude“, so Voß. Vor dem Starten weiterer Schritte soll noch mit einem Architekten und der Politik geklärt werden, wie umfassend die Sanierung ausfallen soll.

Leichte Verzögerungen haben sich unterdessen bei der Kindertagesstätte „Beste Freunde“ ergeben. Voß: „Personalmangel bei einer Firma, die Maurerarbeiten erledigt, ist der Grund dafür.“ Die von der Lebenshilfe betriebene Übergangs-Kita in der ehemaligen Reha-Stätte kann daher vermutlich erst im November umziehen. Dafür ergibt sich am alten Standort eine Zwischennutzung. „Die Betriebs-Kita der LungenClinic soll dort einziehen“, sagt Voß. Auf dem parkähnlichen Gelände sollen später Wohnungen entstehen.