Stormarn
Nein zum Antrag

Politik lehnt Antrag zum Abriss von Reinbeker Schule ab

Die Gemeinschaftsschule  Mühlenredder muss saniert und modernisiert werden.

Die Gemeinschaftsschule Mühlenredder muss saniert und modernisiert werden.

Foto: René Soukup

CDU, SPD, Grüne und FDP finden Abriss unnötig, weil das Tragwerk nicht mit Asbest belastet ist. Fleckenstein versteht Kritik nicht.

Reinbek.  Es bleibt dabei: Die teilweise stark mit Asbest belastete Gemeinschaftsschule Mühlenredder wird saniert und modernisiert, nicht abgerissen. Das hatte die Reinbeker Wählergemeinschaft Forum 21 gefordert, konnte sich aber im Schul-und Sozialausschuss mit diesem Antrag nicht durchsetzen.

CDU, SPD, Grüne und FDP begründeten ihre ablehnende Haltung zum Antrag damit, dass ein Abriss einerseits unnötig sei, weil das Tragwerk nicht mit Asbest belastet ist. Zum anderen erfordere ein Abriss eine komplett neue Planung, die Zeit und Geld koste. Jetzt gehe es aber darum, die Gemeinschaftsschule zügig zu modernisieren und zu erweitern, damit die rund 700 Schüler schnell wieder vom Container-Campus in ihr festes Schulgebäude ziehen können.

Nächste Stadtvertretersitzung am 28. Februar

Die Elternbeiratsvorsitzende Melanie Koss wandte sich im Ausschuss mit deutlichen Worten an den Forum-21-Vertreter Thomas Fleckenstein, sagte: „Ich rate Forum 21 davon ab, Sand ins Getriebe zu werfen. Ihre Anträge sind nicht in unserem Sinne.“

Thomas Fleckenstein wollte die Kritik der anderen Parteien an dem Antrag nicht nachvollziehen. „Es ist nicht fair, dass alle auf uns rumhacken und das Ganze nicht ernst nehmen. Wir haben uns Gedanken gemacht“, sagte er. Obwohl Forum 21 mit dem Wunsch nach einem Totalabriss allein dasteht, möchte es über den Antrag bei der Stadtvertretersitzung am Donnerstag, 28. Februar, erneut abstimmen lassen.