Metropolregion Hamburg

SPD-Abgeordneter: Das Land soll für Radautobahn zahlen

René Soukup
Zwischen Ahrensburg und Hamburg-Volksdorf  soll ein 8,5 Kilometer langer Radschnellweg gebaut werden (Symbolfoto).

Zwischen Ahrensburg und Hamburg-Volksdorf soll ein 8,5 Kilometer langer Radschnellweg gebaut werden (Symbolfoto).

Foto: Bernd Thissen / picture alliance / dpa

Tobias von Pein sieht Schleswig-Holstein in der Pflicht, sich am Bau des Radwegs zwischen Ahrensburg und Volksdorf zu beteiligen.

Ahrensburg.  Die Metropolregion Hamburg plant mehrere sogenannte Fahrradautobahnen. Sie sind bis zu vier Meter breit, asphaltiert, gut beleuchtet und kreuzen möglichst wenig Straßen. Der 8,5 Kilometer lange Korridor zwischen Ahrensburg und Hamburg-Volksdorf ist der einzige in Stormarn. Tobias von Pein, SPD-Landtagsabgeordneter aus Ahrensburg, sieht bei der Realisierung Schleswig-Holstein in der Pflicht. Er sagt: „Das Land muss sich am Ausbau beteiligen.“

Im Februar startet Beteiligungsverfahren

Anlass ist der jüngste Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg. „FDP-Wirtschaftsstaatssekretär Thilo Rohlfs ließ fassungslose Abgeordnete zurück, als er deutlich machte, dass das Land Schleswig-Holstein beim Bau der Schnellrouten nicht den Hut aufhaben wolle“, sagt von Pein. Es könne nicht sein, dass Kreise, Städte und Gemeinden allein gelassen würden.

Die Verbindung von Ahrensburg nach Hamburg sei als besonders lohnend eingestuft worden. Am U-Bahnhof Volksdorf kann die Strecke ans Velorouten-Netz der Hansestadt angeschlossen werden. Im Februar startet für den Korridor das Online-Beteiligungsverfahren. Bürger können vier Wochen lang Vorschläge eintragen.

Online-Beteiligung: www.metropolregion.hamburg.de/rsw-ahrensburg-hh

( suk )

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