Qualitätsentwicklung

Glinder Sönke-Nissen-Schule zeigt ihre Stärken

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Susanne Tamm
Die Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule in Glinde entwickelt und schärft ihr Profil. Mike Lemmermann (links) und Stephan Hauser montieren die passenden, leuchtenden Logos.

Die Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule in Glinde entwickelt und schärft ihr Profil. Mike Lemmermann (links) und Stephan Hauser montieren die passenden, leuchtenden Logos.

Foto: Susanne Tamm

Nach Bewertung durch Institut: Gemeinschaftsschule schärft ihr Profil. Das neue zielt auf Engagement, Berufsorientierung und Bewegung.

Glinde.  Leuchtend rot, orange und gelb prangen die neuen Logos nun am Anfang des langen Korridors im Glinder Schulzentrum und zeigen damit auch nach außen, dass die Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule ihr Profil neu geschärft hat. Finanziert wird das Ganze aus dem Budget des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Denn die Bildungseinrichtung hat sich im Rahmen des Schulfeedbacks vor den Sommerferien von dem Institut nahe Kiel bewerten und beraten lassen.

„Wir haben mit den 44 Kollegen an einem Schulentwicklungstag drei unserer Stärken ausgewählt, die wir als unsere Qualitätsmerkmale herausarbeiten wollen“, berichtet Konrektorin Ulrike Kindervater. „Das IQSH hat uns empfohlen, Akzente zu setzen und diese Stärken auch nach außen zu zeigen.“ An dem Schulentwicklungstag haben sich Arbeitskreise gebildet, die passende Projekte entwickeln und weiter vorantreiben. „Wir arbeiten permanent weiter an dem Prozess“, betont Schulleiterin Yvonne Pohle.

Schule ist gut mit Sportanlagen ausgestattet

Drei Stärken haben sich herauskristallisiert: „Lernen durch Engagement“, die ausgeprägte „Berufsorientierte Bildungseinrichtung“ sowie „Fit sein und gesund leben“. Ulrike Kindervater unterstreicht: „Allein unsere Sportanlagen bieten sich für dieses Profil an. Denn andere Schulen sind längst nicht so gut ausgestattet wie wir.“

Schon bei den fünften Klassen wird mit einem Motorik-Test die Fitness der Schüler geprüft. Außerdem ist bei ihnen as Ziel, dass alle die Prüfung für ein erstes oder weiteres Schwimmabzeichen absolvieren. Klassen, die keinen Schwimmunterricht erhalten, haben zwei Stunden Sport in der Woche. Hinzu kommen die aktive Pause in der Turnhalle, das Wahlpflichtfach Sport, diverse Angebote der Offenen Ganztagsschule sowie Kooperationen mit dem TSV Glinde sowie geplant mit lokalen Bundesligavereinen.

Schüler sollen anderen Schülern helfen

Berufsorientierung schon während der Schulzeit wird nicht erst seit der ersten Ausbildungsmesse groß geschrieben. Im achten und neunten Jahrgang machen die Schüler ein Betriebspraktikum, Lehrer Heiko Rockel unterstützt sie dabei, den für sie richtigen Berufsweg einzuschlagen. Zudem gibt es Betriebskooperationen.

Beim Schwerpunkt Lernen durch Engagement (LDE) sind die fächerübergreifenden Projekte so angelegt, dass die Schüler anderen helfen, sagt Lehrer Nils Dage: „Die Klasse 8c entwirft gerade einen Leitfaden, um Vertreter von Betrieben als Partner für eine Praktikumsbörse für kommende Generationen zu interviewen. Diese Datenbank soll laufend gepflegt werden.“

( st )

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