Stormarn
Bad Oldesloe

Bürger helfen nach Einbruch beim Palliativnetzwerk

In der Nacht auf Freitag, 30. November, hatten sich Unbekannte Zugang zum Gebäude verschafft und Betäubungsmittelvorräte entwendet. Nun muss ein neuer Tresor her (Symbolfoto).

In der Nacht auf Freitag, 30. November, hatten sich Unbekannte Zugang zum Gebäude verschafft und Betäubungsmittelvorräte entwendet. Nun muss ein neuer Tresor her (Symbolfoto).

Foto: Ingo Roehrbein, Hamburg Roehrbein / Ingo Röhrbein, Hamburg Roehrbein

Geschäftsführer Thomas Schell zeigt sich über Hilfsbereitschaft begeistert. Schon bald wird es einen neuen Tresor geben.

Bad Oldesloe.  Begeistert von einer Welle der Hilfsbereitschaft für das Palliativnetzwerk zeigt sich Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Er sagt: „Wir freuen uns sehr über die spontanen Reaktionen und vielen Sympathiebekundungen nach unserem Aufruf.“ Wie berichtet, hatte Schell nach einem Einbruch in die Räume des Palliativnetzes in Bad Oldesloe um Unterstützung bei der Neuanschaffung eines Tresors gebeten. Viele Menschen folgten seinem Appell. Mehrere Privatpersonen hätten Geld gespendet und angeboten, ihren Tresor zur Verfügung zu stellen. Die Ärztekammer Schleswig-Holstein habe zudem Tresore aus ihrem Altbestand angeboten, die zurzeit auf ihre Eignung geprüft würden.

In der Nacht auf Freitag, 30. November, hatten sich Unbekannte Zugang zu dem Gebäude an der Ziegelstraße verschafft und Betäubungsmittelvorräte sowie Rezeptformulare entwendet. Das 2009 gegründete Palliativnetz möchte todkranken Menschen ein angst- und schmerzfreies Sterben in gewohnter Umgebung ermöglichen.