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Großhansdorf vertagt Entscheidung über Familienberatung

Grosshansdorf. Der Großhansdorfer Sozialausschuss konnte sich nicht auf die Schaffung eines Zentrums zur Beratung von Familien einigen. Dazu sagt die Ausschussvorsitzende Gudrun Apel (SPD): „Die Pläne waren noch nicht ausgereift.“ Unter den Parteien hätte Uneinigkeit bestanden, ob ein solches zusätzliches Beratungsangebot in Großhansdorf notwendig sei.

Es erwies sich als problematisch, dass die Hilfe des Kreises in Höhe von rund 37.000 Euro bereits von der Verwaltung beantragt worden war und darum nur für eine Beratungsstelle in eigener Trägerschaft und nur noch dieses Jahr hätte verwendet werden dürfen. „Die FDP hat sich jedoch für einen freien Anbieter ausgesprochen“, so Apel. Außerdem gebe es derzeit keine freien Räume, die dauerhaft genutzt werden könnten. Deswegen soll noch einmal mit freien Trägern, die bereits ihr Interesse bekundet haben, an einem Konzept gearbeitet und gegebenenfalls 2019 erneut Fördergeld beantragt werden.