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Hammoor

Der Plan für das neue Autobahnkreuz schreitet voran

Verwirrend: die Verkehrsführung am Autobahnkreuz bei Hammoor

Verwirrend: die Verkehrsführung am Autobahnkreuz bei Hammoor

Foto: Manfred Giese

Unterschiedliche Varianten werden untersucht und verglichen. Vorzugsvariante zum Umbau bei Hammoor soll im Frühjahr 2019 feststehen.

Hammoor.  Die Voruntersuchungen für den Umbau des Autobahnkreuzes Bargteheide (A 1/A 21) bei Hammoor neigen sich ihrem Ende entgegen. „Es werden unterschiedliche Varianten untersucht, miteinander verglichen und eine Vorzugsvariante ermittelt“, sagt Britta Lüth, stellvertretende Leiterin des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) in Lübeck.

Die beste Lösung für das Großprojekt, das nach bisherigen Schätzungen 35 bis 40 Millionen Euro kostet, präsentiert der LBV anschließend den für Autobahnen zuständigen Kollegen beim Bund. „Nach jetzigem Stand wird eine Abstimmung im Frühjahr 2019 angestrebt“, sagt Lüth.

Erste Ideen für den Umbau des Knotenpunkts in ein richtiges Autobahnkreuz kamen im Frühjahr 2016 auf den Tisch. Auslöser war die nach wie vor komplizierte Verkehrsführung, die bei Auto- und Lastwagenfahrern regelmäßig für Verwirrung sorgt. So müssen die Fahrer teilweise lange Umwege nehmen, um von der einen auf die andere Autobahn zu kommen.

Kartierungen dauern noch bis Ende November an

Um die Umweltauswirkungen der Großbaustelle zu ermitteln, müssen unter anderem floristisch-faunistische Erhebungen erstellt werden. Dafür mussten zunächst anhand von technischen Grundlagen die richtigen Stellen festgelegt werden. „Diese Kartierungen laufen noch bis November“, sagt Britta Lüth. Danach könne die Voruntersuchung weitergeführt und abgeschlossen werden. „Wenn die Planung einen sinnvollen Stand erreicht hat, werden wir auch bei diesem Projekt die Öffentlichkeit informieren“, sagt Lüth. Gesetzlich sei eine solche frühe Beteiligung allerdings nicht vorgeschrieben.

Der erste Entwurf sieht die Verlegung des A-1-Anschlusses Bargteheide um einen Kilometer nach Norden vor. Zudem soll die marode Brücke der A 21/B 404 (Kiel–Schwarzenbek) erneuert werden. Das neue Autobahnkreuz ist die Voraussetzung für weitere Großprojekte: den Autohof und ein Gewerbegebiet in Hammoor. Beide Vorhaben sind nach einer geänderten Windkraftplanung des Landes jetzt möglich.