Stormarn
Zeugensuche

Streit mit Messern endet in Ahrensburg mit zwei Verletzten

Gegen 2.30 Uhr am Donnerstagmorgen wurde die Polizei gerufen, weil zwei Männer am Bahnhof Ahrensburg sich gegenseitig Stichverletzungen zugefügt hatten (symbolbild)

Gegen 2.30 Uhr am Donnerstagmorgen wurde die Polizei gerufen, weil zwei Männer am Bahnhof Ahrensburg sich gegenseitig Stichverletzungen zugefügt hatten (symbolbild)

Foto: Friso Gentsch / dpa

Zeuge rief in der Nacht zu Donnerstag die Polizei. Zwei Männer verletzt, einer musste notoperiert werden. Sein Zustand ist kritisch.

Ahrensburg.  Nach einer Messerstecherei in Ahrensburg sucht die Polizei Zeugen der Bluttat. Es war gegen 2.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag, 24. Mai, als ein Zeuge die Polizei alarmierte. Zuvor hatte ihn ein Mann mit einer Stichverletzung am Ahrensburger Bahnhof um Hilfe gebeten. Als die Beamten dort eintrafen, entdeckten sie zwei verletzte Männer auf dem Bahnsteig.

Einer von beiden, ein 23-Jähriger, stand noch. Der zweite Mann im Alter von 21 Jahren lag auf dem Boden. Das Opfer wies Messerstiche in den Rücken auf, war lebensgefährlich verletzt. Beide Männer stammen nach Polizeiangaben aus dem Libanon, leben zurzeit in Ahrensburg. Jetzt liegen beide im Krankenhaus, der jüngere musste sofort operiert werden. Sein Zustand war weiterhin kritisch.

Wie es zu dem brutalen Streit gekommen war, ist laut Polizei noch völlig unklar. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich beide Männer zuvor in der Ahrensburger Innenstadt, vermutlich an der Stormarnstraße, der Hamburger Straße, auf dem Rondeel und an der Großen Straße aufgehalten hatten. Ob die Ermittler die Tatwaffe sicherstellen konnten, wollten sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Genauso gibt es keine Angaben darüber, ob der 23-Jährige sich zu der Tat geäußert hat. Die Beamten ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung und bitten Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können oder verdächtige Menschen beobachtet haben, sich bei der Kriminalpolizei in Ahrensburg unter Telefon 04102/809-0 zu melden.