Stormarn
Ahrensburg

Bauausschuss stimmt für Wohnungen auf VW-Gelände

Auf dem ehemaligen VW Gelände sollen Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen

Auf dem ehemaligen VW Gelände sollen Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen

Foto: Birgit Schücking,Birgit Schücking / Birgit Schücking

Nun steht es fest: Auf dem ehemaligen VW-Gelände an der Hamburger Straße sollen 106 Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen.

Ahrensburg.  Der Bauausschuss von Ahrensburg hat die Weichen für den Bau von 106 Wohnungen auf dem ehemaligen VW-Gelände an der Hamburger Straße gestellt. Mit der Stimmenmehrheit von CDU, SPD und WAB hat er den Bebauungsplan für das Areal beschlossen. Endgültig müssen noch Ahrensburgs Stadtverordnete darüber abstimmen, in der Regel folgen sie aber den Empfehlungen der Fachausschüsse.

Die Magna Projektentwicklungs GmbH plant, auf dem Areal des früheren VW-Autohauses fünf Wohngebäude zu bauen. Unter ihnen soll eine Tiefgarage mit bis zu 86 Stellplätzen entstehen. Die Zahl wurde im Ausschuss noch einmal um vier erhöht. Die Zu- und Abfahrt der Tiefgarage liegt an der Adolfstraße. Für deren Grundstücke von der Hamburger Straße bis Hausnummer 16a gilt der neue B-Plan ebenfalls und schafft Baurecht für die rückwärtigen Bereiche.

Bauarbeiten könnten noch dieses Jahr beginnen

Gegen den Beschluss des Bebauungsplans stimmte die FDP. Sie kritisiert, dass die Zahl der Stellplätze noch zu niedrig ist und durch den geplanten Wohnungsbau die Adolfstraße zu stark mit zusätzlichem Verkehr belastet wird. Die Grünen enthielten sich der Stimme, weil ein ebenfalls geplanter Fuß- und Radweg durch das neue Quartier dazu beiträgt, dass der benachbarte Knick an der Alten Reitbahn entfernt wird.

Die Bauarbeiten auf dem VW-Gelände könnten noch dieses Jahr beginnen. Auf dem Areal ist mittlerweile auch das Grundwasser von Kraftstoff-Rückständen einer früheren Tankstelle gereinigt. Dies bestätigte VW auf eine Abendblatt-Anfrage. Obwohl nicht der Verursacher, hatte der Konzern die Wasser-Reinigung im Zuge seines Grundstücksverkaufs übernommen. Die Reinigungsgeräte standen für lange Zeit in zwei Containern an der Hamburger Straße.