Stormarn
Bauausschuss

Ahrensburg gibt Startschuss für ein neues Schwimmbad

Ahrensburg soll ein neues Schwimmbad bekommen. Das Foto zeigt den Innenbereich des bestehenden Badlantics

Ahrensburg soll ein neues Schwimmbad bekommen. Das Foto zeigt den Innenbereich des bestehenden Badlantics

Foto: Birgit Schücking

Der Ahrensburger Bauausschuss hat entschieden: Es soll ein Bebauungsplan für das Areal des bestehenden Schwimmbades aufgestellt werden.

Ahrensburg.  Wie soll Ahrensburgs neues Schwimmbad auf dem

-Gelände aussehen? Wo und wie sollen dort zusätzlich Wohnungen und Besucher-Parkplätze entstehen? Um diese Fragen zu klären, hat der Ahrensburger Bauausschuss jetzt beschlossen, einen Bebauungsplan für das Areal des bestehenden Schwimmbades Badlantic an der Straße Reeshoop aufzustellen.

Diese Entscheidung fiel einstimmig bei einer Enthaltung der Grünen. Damit kann nun die Planung für das neue Ahrensburger Schwimmbad beginnen. Der Hintergrund: Das bestehende Badlantic ist in die Jahre gekommen und macht ein Defizit von zuletzt 1,7 Millionen Euro jährlich. Ahrensburgs Stadtverordnete haben daher beschlossen, es abreißen und stattdessen ein kleineres Hallenbad bauen zu lassen. Dieses soll auf dem Areal neben dem Freibad entstehen, das erhalten bleiben soll.

Im Frühjahr 2019 soll Plan für Schwimmbad-Neubau stehen

Ahrensburgs Bauverwaltung strebt an, dass im Frühjahr 2019 ein fertiger Bebauungsplan beschlossen wird. Parallel zum Planverfahren will sie im Herbst/Winter dieses Jahres einen städtebaulichen Wettbewerb ausschreiben. Bei ihm können Architekten Entwürfe für den Schwimmbad-Neubau einreichen sowie für zusätzlichen Wohnungsbau. Dieser wird auf dem Badlantic-Gelände möglich, weil durch das neue kleinere Hallenbad Fläche frei wird.

„Die Kriterien für den Wettbewerb wollen wir jetzt entwickeln und im Herbst der Politik vorstellen“, sagt Andreas Schneider vom Bauamt. Ebenfalls im Frühjahr 2019 soll der Plan für den künftigen Schwimmbad-Neubau stehen. Dieser könnte dann 2022 fertig sein.

Zum Gebiet des nun aufzustellenden Bebauungsplans gehört auch das Restaurant Strehl. Dessen Bestand soll rechtlich gesichert werden.