Stormarn
Schulzentrum

Sicherheitskräfte schützen auch 2018 Trittauer Schulen

An der Bushaltestelle am Schulzentrum Trittau kam es immer wieder zu Zwischenfällen

An der Bushaltestelle am Schulzentrum Trittau kam es immer wieder zu Zwischenfällen

Foto: Janina Dietrich

Schulverband Trittau spricht sich für Fortsetzung der Beaufsichtigung der Schüler aus. Kontrollgänge über Busparkplatz und Gelände.

Trittau.  Die stundenweise Beaufsichtigung der Schüler des Trittauer Schulzentrums durch Sicherheitskräfte soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Das hat die Schulverbandsversammlung auf ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend beschlossen.

Seit vier Monaten sorgen die Mitarbeiter eines Ahrensburger Sicherheitsdienstes auf dem Busparkplatz und dem Gelände des Schulzentrums für Ordnung. Ihr Einsatz wurde notwendig, weil es immer wieder zu Rangeleien, Streit und Diebstählen im Bereich der Busse kam. Zeit für den Schulverband Trittau, Bilanz zu ziehen und über eine mögliche Verlängerung der Beaufsichtigung zu beschließen. „Wenn keine Busse fahren, sehen die Sicherheitsleute auf dem Gelände der Schulen nach dem Rechten“, erläuterte die Vorsitzende Ute Welter-Agatz das Vorgehen. Auf diese Weise hätten sie sogar Drogenverstecke entdeckt und Drogengeschäfte vereiteln können. „Durch unterschiedliche und nicht vorhersehbare Anwesenheit der Sicherheitsleute wird die abschreckende Wirkung verstärkt.“ Von Schülern habe sie nur positive Rückmeldungen erhalten: „Vor allem die Jüngeren fühlen sich sicherer.“ Brauche der Sicherheitsdienst Unterstützung, sei die Polizei ohnehin schnell vor Ort.

3-Tage-Variante kostet 20.000 Euro

Drei Varianten standen anfangs auf der Sitzung zur Diskussion: Nummer eins sah vor, den Ist-Zustand mit drei Wechseltagen pro Woche bis Ende 2018 beizubehalten. In der zweiten Variante sollte der Sicherheitsdienst nur an zwei Tagen anwesend sein, in der dritten schließlich gar nicht mehr. Die Gesamtkosten für die 3-Tage-Variante bezifferte der Schulverband auf rund 20.000 Euro, die der „Light-Version“ mit zwei Tagen lag bei etwa 13.750 Euro. Die folgende Diskussion unter den Verbandsmitgliedern brachte zudem eine Befristung der Maßnahme bis Sommer ins Spiel.

Timm Peters, Bürgermeister von Köthel/Lauenburg, sprach sich mit deutlichen Worten für eine Fortsetzung in der bisherigen Form aus. Großensees Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers sah das anders: „Wir können das doch nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag so fortführen.“ Peters dagegen forderte Beständigkeit. Das Geld sei für die Sicherheit der Kinder gut angelegt. Dieser Sichtweise folgte ein Großteil der Mitglieder. Ende dieses Jahres wird der Schulverband das Thema dann erneut beraten.