Stormarn
Oststeinbek

Ex-Minister Andreas Breitner spricht über Wohnungsbau

Andreas Breitner, Chef des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen, auf dem Dach der Verbandszentrale an der Tangstedter Landstraße in Langenhorn

Andreas Breitner, Chef des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen, auf dem Dach der Verbandszentrale an der Tangstedter Landstraße in Langenhorn

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

Andreas Breitner ist inzwischen Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen. Sein Thema in Oststeinbek: Förderung.

Oststeinbek.  Von 2012 bis 2014 war Andreas Breitner Innenminister in Schleswig-Holstein. Inzwischen ist der frühere stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen und spricht in dieser Funktion am Mittwoch, 14. Februar, um 19 Uhr im Oststeinbeker Bürgersaal (Möllner Landstraße 22) auf einer Veranstaltung der örtlichen Sozialdemokraten unter anderem über das Thema Förderung.

Zwei Wohnungsprojekte stehen im Fokus des Gesprächs

Die Partei will dort mit Bürgern über zwei Wohnungsprojekte ins Gespräch kommen. Zum einen wird sie einen Sachstandsbericht über das Vorhaben zwischen den Straßen Willinghusener Weg und Hansetor im Norden der Gemeinde mit 90 Einheiten für Senioren geben. Der Eigentümer des Grundstücks plant Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen. Der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan ist bereits gefasst. Darüber hinaus möchte die SPD wissen, wie die Bevölkerung zu einer Idee des Wohnungsunternehmens Semmelhaack steht. Die Firma mit Sitz in Elmshorn will gegenüber der Feuerwache an der Brückenstraße auf einem 1,8 Hektar großen Areal 80 Seniorenwohnungen, 30 Prozent davon öffentlich gefördert, erstellen und rund 15 Millionen Euro investieren.

Eine Teilfläche hat Semmelhaack bereits erworben, muss ein weiteres Stück Land noch der Gemeinde abkaufen. CDU und Oststeinbeker Wählergemeinschaft (OWG) möchten das Projekt genau so umsetzen lassen, die SPD hat Veränderungswünsche. Fraktionschef Christian Höft sagt: „Wir werden beantragen, dass der Standort Brückenstraße auch für junge Menschen geöffnet wird.“ Darüber wird am 26. Februar im Bau- und Umweltausschuss geredet. Dann nämlich wollen Oststeinbeks Politiker den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan absegnen.