Stormarn
Bildung

Die Glinder Kupfermühle wird zum Hörsaal

Marlies Lehmann bereitet die Vortragsreihe vor, führt in die Abende und leitet die anschließenden Gesprächsrunden

Marlies Lehmann bereitet die Vortragsreihe vor, führt in die Abende und leitet die anschließenden Gesprächsrunden

Foto: Susanne Tamm / BGZ

Offene Vortragsreihe der Volkshochschule Glinde und der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft Kiel mit neuem Programm.

Glinde.  Der Quantentransport – ein Begriff aus der Physik – hat die ganze Elektronik und unseren Alltag umgekrempelt, denn er ermöglicht heute Computer und Handy. Bis 2030 soll die Armut abgeschafft werden, und Schleswig-Holstein war einst ein dicht mit Adelsburgen und Befestigungen bestückter Raum. Wem dies alles neu war und wer dazu noch Fragen hat, der könnte bei den Glinder Mühlengesprächen richtig sein.

Denn dank dieser „Universität für jedermann“ kommen regelmäßig Professoren der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und Hamburger Wissenschaftler nach Glinde. Die Volkshochschule Glinde und die Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft Kiel/Sektion Glinde organisieren die offene Vortragsreihe in der Kupfermühle .

Im neuen Programm referiert Prof. André Munzinger am 13. Februar über den neuen Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit aus der Sicht theologischer Ethik. Laut Vereinten Nationen soll bis 2030 die Armut abgeschafft werden. Kann solch ein Vorhaben gelingen?, fragt der Theologe ab 20 Uhr.

Fragen zum Thema sind ausdrücklich erwünscht

Am 13. März berichtet der Physiker Prof. Michael Bonitz über Max Planck und die Welt der Quanten. Planck wagte 1900 eine Hypothese – die der Quantisierung der Energie des Lichts – die damals niemand ernst nahm, die aber die Naturwissenschaften revolutioniert hat.

Schleswig-Holstein – ein vergessenes Burgenland? Darüber spricht der Historiker Prof. Oliver Auge am 20. März. Die Kieler Regionalgeschichte erforscht in einem mehrjährigen Projekt die Burgengeschichte Schleswig-Holsteins. Heute geht sie von mehr als 500 Burgen aus, die meist aus Holz auf Erdhügeln errichtet worden waren. So hat sich von ihnen kaum etwas bis in unsere Tage erhalten. Der Vortrag präsentiert erste Forschungsergebnisse.

Für die Mühlengespräche wird die Mühle (Kupfermühlenweg 7) zum Hörsaal. Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Einzelkarten für 5,50 Euro gibt es an der Abendkasse. Die VHS empfiehlt wegen der großen Nachfrage eine Dauerkarte für 31 Euro.

Das gesamte Programm finden Sie online unter www.glinder-mühlengespräche.de