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Rekord: 57 Aussteller kommen zur Berufsmesse

ERstmals bei der Messe in Ahrensburg dabei: Die Berufsfeuerwehr Hamburg stellt Ausbildungen vor

ERstmals bei der Messe in Ahrensburg dabei: Die Berufsfeuerwehr Hamburg stellt Ausbildungen vor

Foto: Daniel Bockwoldt / picture alliance / dpa

Im Ahrensburger Heimgarten-Schulzentrum präsentieren Firmen, Behörden und Universitäten am Mittwoch, 24. Januar, ihre Angebote.

Ahrensburg.  Mehr als 70 Ausbildungen und fast 90 Studiengänge auf einen Blick: Das bietet die Ahrensburger Berufsinformationsmesse im Schulzentrum Am Heimgarten. Am Mittwoch, 24. Januar, präsentiert die Rekordzahl von 57 Ausstellern Berufe von A wie Altenpfleger bis Z wie Zollbeamter.

„Wir sind restlos ausgebucht, sämtliche Plätze sind belegt“, sagt Burkhard Pollak, Firmenkundenbetreuer beim Messe-Schirmherren AOK Nordwest. Er kümmert sich im Vorfeld um die Organisation, nutzt dabei seine zahlreichen Kontakte. Das Eric-Kandel-Gymnasium und die Gemeinschaftsschule bereiten den Tag in ihrem Gebäude vor. Unter anderem wird ein Messe-Café aufgebaut.

Termin von November auf Januar verschoben

Bei der Premiere 2015 waren es 32 Aussteller, im Folgejahr 42. „Jetzt sind etliche neue hinzugekommen wie zum Beispiel die Hamburger Berufsfeuerwehr“, sagt Pollak. Polizei, Zoll und Bundeswehr werben ebenso um Nachwuchs wie Behörden vom Finanzamt bis zum Oberlandesgericht Schleswig-Holstein.

Das große Interesse liegt wohl auch am neuen Termin. „Wir sind auf Wunsch vieler Teilnehmer vom November in den Januar gewechselt“, sagt Pollak. Zum einen ist im November auch die Jobmesse in der Nachbarstadt Bargteheide, zum anderen haben die Firmen in der Vorweihnachtszeit ohnehin reichlich zu tun.

Schließlich passt der neue Zeitpunkt auch den Schulen besser. „Die Zeugniskonferenzen sind vorüber, sodass es einfacher ist, ein bis zwei Unterrichtsstunden für den Messerundgang freizugeben“, sagt Gerd Burmeister, Direktor des Gymnasiums. Rund 500 seiner Schüler – alle ab der achten Klasse – und mehr als 200 von der Gemeinschaftsschule werden sich an dem Infotag umschauen können. „Dabei bekommen sie auch Aufgaben, so müssen die Achtklässler mit mindestens fünf Anbietern sprechen“, sagt Burmeister.

Freistellung vom Unterricht für Messe ist möglich

Die AOK hat Tausende Handzettel und Plakate an die Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, die Stormarnschule und Kreisberufsschule (alle Ahrensburg) sowie das Emil-von-Behring-Gymnasium und die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule (beide Großhansdorf) verteilt. Eingeladen wurden zudem sieben Gymnasien und Stadtteilschulen aus dem Raum Hamburg-Volksdorf, -Meiendorf und -Bergstedt.

„Es wäre wünschenswert, wenn diese Schulen das Angebot noch mehr nutzen und auch klassenweise vorbeikommen würden“, sagt der Ahrensburger AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens. Sein Mitarbeiter Burkhard Pollak sieht hier ebenfalls noch viel Potenzial: „Mit Ausnahme der Berufsschule schauten bisher nur einzelne Jugendliche herein.“ Eine Freistellung vom Unterricht ist für die Messe möglich.

Die bietet etwas für alle Talente. So wird die Empore am Forum zu einer Art Campus: Dort bauen die Leuphana Universität Lüneburg, die Hochschule 21 (Buxtehude), die Hochschule Wismar und die Kunstschule Hamburg-Wandsbek Stände auf. Das Forum gehört der Kreishandwerkerschaft. „Dort ist Platz zum Ausprobieren“, sagt Dennis Hauke, Assistent der Geschäftsführung. 2017 wurden in Stormarn fast 500 Lehrverträge unterschrieben nach 440 ein Jahr zuvor. „Das Handwerk wird immer attraktiver“, sagt Hauke, „dazu gehören auch die Verdienstmöglichkeiten.“

Ahrensburger Berufsinformationsmesse
Mi 24.1., 9.30–15.00, Schulzentrum Am Heimgarten, Reesenbüttler Redder 4–10, Eintritt frei