Stormarn
Benefizkonzert

Rotarier laden zum A-cappella-Abend in Bargteheide

Stimmgewalt mit spannender Lichtshow: Der Ausgburger Chor „Greg is back“

Stimmgewalt mit spannender Lichtshow: Der Ausgburger Chor „Greg is back“

Foto: Greg is Back

Beim Neujahrsempfang des Serviceclubs im Kleinen Theater singt der Chor „Greg is back“. Ab jetzt gibt es Karten für 25 Euro.

Bargteheide.  Er ist die Attraktion des Neujahrsempfangs des Rotary Clubs Bargteheide: Der Auftritt des Augsburger A-cappella-Chors „Greg is back“, einer viel prämierten Gruppe, die auf jegliche instrumentale Begleitung verzichtet. Am Sonntag, 21. Januar, kommen die Vokalisten ins Kleine Theater Bargteheide zum Neujahrsempfang des Rotary Clubs mit vorausgehendem Sektempfang und anschließendem Imbiss.

25 engagierte Sängerinnen und Sänger stehen für ein Klangerlebnis auf hohem Niveau, im Gepäck Pop-, Rock-, R’n’B- und Jazz-Titel, mit denen sie das Publikum begeistern wollen. 2013 und 2017 landete „Greg is back“ auf dem ersten Platz des Bayerischen Chorwettbewerbs, ist aktueller deutscher Popchor-Vizemeister und schnitt beim internationalen Contest in Budapest als Bester ab. „Wir sind ein leistungsorientierter Chor“, sagt Gründer und Leiter Martin Seiler, der schon als Zehntklässler in der von einem Lehrer initiierten schuleigenen Barbershop-Gruppe aktiv war und kurze Zeit später seine erste eigene Vokalgruppe gründete. Seitdem lässt das Genre den gelernten Toningenieur nicht mehr los.

Die Magie der Chormusik

„Der Reiz liegt in der Beschränkung“, erläutert Seiler. Mittels Computer könne man heutzutage jeden Sound abrufen, der jemals gespielt worden sei. Doch bei einem reinen A-cappella-Chor sei der Rahmen vorgegeben. Umso faszinierender sei die Entstehung eines Klangs, der größer sei als die Summe seiner Einzelteile. Damit gleiche der Chor einem Zauberer, der mittels ein paar Karten die unglaublichsten Tricks vorzuführen imstande sei.

Diese Sichtweise lässt die Begeisterung für das Genre erahnen, die die Mitglieder der Gruppe immer wieder zu Höchstleistungen anspornt. Viele von ihnen bringen eine musikalische Vorbildung mit, einige nehmen lange Anfahrtswege bis zu 100 Kilometern in Kauf, um zu den Proben zu kommen. Das Altersspektrum ist breit gefächert, das jüngste Mitglied ist 18, die ältesten sind um die 60 Jahre alt.

Auch ein Ricky-Martin-Medley ist zu hören

Zwischen 20 und 23 Titel singt der Chor pro Auftritt, bei der Auswahl der Titel orientiert er sich dabei am jeweiligen Publikum, sagt der Chorleiter. Die meisten Stücke arrangiert er selbst fünfstimmig, speziell für diese Chorbesetzung mit Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor und Bass. Für eine exzellente Akustik sind sämtliche Sänger bei Konzerten mit Einzelmikrofonen ausgestattet. Beatboxing und Vocal Percussion sind Teil des Konzepts ebenso wie Sprechgesang. Auch als Chorleiter singt und rappt Martin Seiler, übernimmt beim Ausfall männlicher Solosänger deren Part.

Die Dauerbrenner des Repertoires sollen auch in Bargteheide zu hören sein: „Radioactive“ von der US-amerikanischen Rock-Band Imagine Dragons zum Beispiel, oder Madsens „Lass die Musik an“. Auch ein Ricky-Martin-Medley sowie „Land of Confusion“ von Genesis und „What a Feeling“ aus dem legendären Tanzfilm „Flashdance“ befinden sich im Repertoire des Ensembles. „Die 80er gehen immer“, lautet Seilers Erfahrung.

Karten gibt es schon jetzt im Vorverkauf für 25 Euro

Eine Erfahrung des Rotary Clubs lautet, dass Karten für Benefizkonzerte wie dieses in der Regel schnell vergriffen sind. Tickets im Vorverkauf können telefonisch beim Kleinen Theater erworben werden (Tel. 04532/54 40). Außerdem sind sie in der Bargteheider Buchhandlung (Rathausstraße 25) erhältlich. Der Preis für eine Karte beträgt 25 Euro. Darin sind neben der Show auch ein Sektempfang sowie ein kleiner Imbiss enthalten.

Benefizkonzert zugunsten verschiedener sozialer Projekte des Rotary Clubs Bargteheide, So 21.1., 11.00, Kleines Theater Bargteheide, Hamburger Straße 3, Karten zu 25,- im Vorverkauf erhältlich