Stormarn
Konzertevent

Der Soulman eröffnet die Ahrensburger Musiknacht

Soulsänger Stefan Gwildis, der selbst eine Zeit lang in Ahrensburg gewohnt hat, wird die Musiknach eröffnen

Soulsänger Stefan Gwildis, der selbst eine Zeit lang in Ahrensburg gewohnt hat, wird die Musiknach eröffnen

Foto: Andreas Laible

Zwölfte Konzertreihe an 19 Veranstaltungsorten in Ahrensburg geht am 26. Mai über die Bühne. Programm steht, Vorverkauf beginnt bald.

Ahrensburg.  In Ahrensburg ist auch im Jahr 2018 im Mai wieder richtig Musik drin. Mit einer Karte erkaufen sich die Freunde dieser besonderen Veranstaltung Zugang zu einer Vielzahl von Konzerten an verschiedenen Orten der Stadt. Es ist die zwölfte Musiknacht, die am Sonnabend, 26. Mai, über die Bühne gehen soll. Der Vorverkauf beginnt am 2. Januar.

„Musik, die man nicht unbedingt erwartet“, verspricht Initiatorin Felizitas Thunecke. Sie hofft, an den Erfolg dieses Jahres anknüpfen zu können. Mehr als 2000 Musikfans aus Ahrensburg und Umgebung markierten einen neuen Besucherrekord, sagt die Ahrensburgerin. Unter den Gästen seien auch immer häufiger Familien mit Kindern. Thunecke: „Es ist schön zu sehen, dass auch immer mehr junges Publikum an der Musiknacht interessiert ist.“

Abi Wallenstein ist zum achten Mal dabei

Das Eröffnungskonzert spielt 2018 der Hamburger Soul-Sänger Stefan Gwildis mit seinem Quartett, ein Eröffnungsact, der laut Thunecke „wunderbar zur Musiknacht passt“. Es sind aber auch viele Künstler vertreten, die in diesem Jahr auch dabei waren. Wie zum Beispiel das Trio Joel Havea, der Australier Jaimi Faulkner, Elizabeth Lee aus Texas, die Hamburgerin Ines Omenzetter oder die Band Opportunity. Auch Michael van Merwyk, der Gewinner des German Blues Awards 2016, tritt auf. Die Pop-Funk-Jazz-Band BeatShock und das Duo Black Patti, bestehend aus Peter C. Crow und Jelly Roll, sind auch mit von der Partie.

Zum achten Mal dabei ist Abi Wallenstein mit seiner Band Blues Culture. Für den 72-Jährigen ist die Musiknacht „eine Mischung aus volksnah und trotzdem seriös“. Er schätze die familiäre Stimmung und den „zivilisierten Umgang mit der Musik“. Der Energieaustausch zwischen Künstler und Publikum sei bei der Musiknacht ganz besonders, sagt Wallenstein.

Veranstalterin erhöht Preis pro Karte auf jetzt 28 Euro

Das Programm steht bereits zu 80 Prozent und wird kurz vor der Musiknacht bekanntgegeben, sagt Thunecke. Die 19 Veranstaltungsorte, unter anderem das Park Hotel, die Sparkasse Holstein oder Jacques’ Weindepot, werden voraussichtlich dieselben sein wie in 2017. Welcher Künstler wo auftritt, entscheidet Thunecke: „Location und Musiker müssen zusammenpassen. Auch sei die Kapazität der Räumlichkeiten maßgeblich. So spielte die Newcomerin Alice Merton in der Filiale der Haspa am Rathausplatz. Thunecke hatte in Bezug auf die Künstlerin „das richtige Gespür“, wie sie sagt. Und buchte Merton schon vor deren Durchbruch mit dem Song „No Roots“.

Doch bei aller Vorfreude schwingt bei Felizitas Thunecke auch Wehmut mit. Denn die Musiknacht 2018 wird die erste ohne den Ahrensburger Pianisten Gottfried Böttger sein, der im Oktober im Alter von 67 Jahren verstarb. Böttger war über Jahre hinweg fester Bestandteil der Veranstaltung.

Die Preise für die Karten wurden im Vergleich zu diesem Jahr um drei Euro angehoben. Eine Karte kostet nun 28 Euro. Außerdem wird es wieder eine Verlosung geben. Unter den Käufern in den ersten drei Wochen werden Preise verlost. Unter anderem ein CD-Paket der auftretenden Künstler, eine Übernachtung in der Junior-Suite des Park Hotels Ahrensburg sowie ein Shuttle-Service, der den Gewinner während der Musiknacht herumfährt.

Hier gibt es Tickets

Karten gibt es ab Dienstag,
2. Januar 2018, im Vorverkauf. Sie kosten 28 Euro.
Online können sie unter der Adresse www.ticketmaster.de bestellt werden.
Folgende Geschäfte in Ahrensburg haben die Tickets im Verkauf: Buchhandlung Stojan, (Hagener Allee 3a), Ahrensburger Theaterkasse (Große Straße 15a), Famila Ahrensburg (Kornkamp 50) und die Galerie Faerber (Hagener Allee 10).