Ahrensburg/Großhansdorf

Unwetter über Stormarn: Blitz setzt Haus in Brand

Im Neubaugebiet Erlenhof ist ein Blitz in eine noch recht neues Einfamilienhaus an der Straße Am Obsthain eingeschlagen und hat den Dachstuhl in Brand gesetzt

Im Neubaugebiet Erlenhof ist ein Blitz in eine noch recht neues Einfamilienhaus an der Straße Am Obsthain eingeschlagen und hat den Dachstuhl in Brand gesetzt

Foto: Dorothea Benedikt / HA

Während des Unwetters in Norddeutschland kam es im Kreis Stormarn zu acht Einsätzen der Feuerwehrwehr. Verletzt wurde niemand.

Arensburg/Großhansdorf.  Die heftigen Gewitter am Dienstagmorgen haben Stormarn weitgehend verschont. Doch registrierte die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe acht Einsätze. In Bargfeld-Stegen standen drei Straßen unter Wasser, zudem wurde die Feuerwehr gerufen, weil ein Keller nach Starkregen vollgelaufen war und ein Stromkasten unter Wasser stand.

In Ahrensburg wurde die Feuerwehr gegen 6.30 Uhr alarmiert, weil ein Blitz im Neubaugebiet Erlenhof in ein Einfamilienhaus eingeschlagen war und den Dachstuhl in Brand gesetzt hatte. Die Freiwilligen Helfer rückten mit einer Drehleiter an. Sie nahmen zunächst einige Dachpfannen herunter, um an die Glutnester zu kommen und den Brand vollständig löschen zu können. Die Hausbewohner erlitten bei dem Blitzeinschlag einen Schock, verletzt wurde aber niemand. Wie hoch der Schaden an dem fast neuen Einfamilienhaus ist, ist noch unklar.

Auch Bahnpendler waren durch das Unwetter betroffen

In Hamberge kam brannte es gegen 10.30 Uhr in einer Garage. Auch dort soll ein Blitz das Feuer ausgelöst haben. Die heftigen Gewitter hatten auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. So mussten sich Pendler auf der Linie U 1 zwischen Großhansdorf und Hamburg vormittags in Geduld üben. Denn gegen 8.15 Uhr sorgte eine Stellwerkstörung in Hamburg-Volksdorf für Stillstand. Der U-Bahn-Verkehr zwischen Hamburg-Berne und Großhansdorf wurde eingestellt.

Laut Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum war die Störung zweifelsfrei auf das Wetter zurückzuführen. Bis 8.45 Uhr fuhren zwischen Berne und Schmalenbeck keine U-Bahnen, viele Fahrgäste stiegen auf Taxis um. Von 9.15 Uhr an fuhren die Züge der U 1 auch wieder zwischen den Stationen Schmalenbeck und Großhansdorf.

( dob )

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