Stormarn
Serie

Liebeserklärung: Willkommen in der Gemeinde Hamberge

Paul Friedrich Beeck ist seit elf Jahren Bürgermeister in Hamberge

Paul Friedrich Beeck ist seit elf Jahren Bürgermeister in Hamberge

Foto: Isabella Sauer / HA

Warum lieben Stormarner ihre Heimat? Das erfahren Sie in der Abendblatt-Serie „Liebeserklärung an...“. Heute: Hamberge.

Sie sind hier geboren und fest verwurzelt. Oder sie sind voller Überzeugung nach Stormarn gezogen, weil es ihnen hier so gut gefällt. Aber was genau ist es, das ihre Städte und Gemeinden so lebens- und liebenswert macht? Isabella Sauer hat Hamberger gefragt

„Es ist großartig, wie viele sich ehrenamtlich engagieren“

In Hamberge geboren und aufgewachsen ist Paul Friedrich Beeck (70). Seit elf Jahren ist er schon Bürgermeister der 1500-Einwohner-Gemeinde. Der Landwirt sagt: „Ich habe schon immer hier gelebt und liebe das Dorfleben nach wie vor.“ Besonders gut gefalle ihm an Hamberge, dass sich so viele Bürger ehrenamtlich engagieren. „Wir haben ein gutes Gemeinschaftsleben und wachsen immer stärker zusammen.“ In seiner Freizeit geht Beeck sehr gern spazieren. Vorbei an Travetal und Kanu-Anlegeplatz. „Dann genieße ich die Ruhe“ sagt der Bürgermeister. Häufiger begegnen ihm dann bei einem Rundgang Touristen. „Auch denen gefällt Hamberge“, sagt Bürgermeister Beeck und stellt sich stolz vor das Ortseingangsschild seiner Gemeinde.

„Wir lieben die ländliche Natur rund um Hamberge“

Patricia Schadl-Bober (40) zog vor 14 Jahren mit ihrem Mann nach Hamberge. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe, haben sich beide in ein altes Bauernhaus verliebt. Die dreifache Mutter sagt: „Wir haben einen großen Garten, unsere Kinder haben viel Platz zum Spielen.“ An Hamberge gefällt ihr gut, dass die Umgebung so ländlich ist. Und wenn sie mal in die Stadt möchte, fährt sie nach Lübeck. „Das ist nur wenige Minuten von hier“, sagt die 40-Jährige und schaut lächelnd aus dem Fenster in den Garten hinaus zu ihren jüngsten Kindern Louis und Luana. In Hamberge betreibt Schadl-Bober seit 2015 die Kindertagespflege „Apfelwiese“. Doch leider müsse diese im Sommer geschlossen werden. Die Hambergerin sagt: „Wir müssen aus dem Gebäude ausziehen.“ Allerdings ziehe sie mit ihrer Einrichtung ab Herbst in die Nachbargemeinde nach Meddewade.

„In Hamberge gibt es ein tolles Vereinsleben“

Der Vorsitzende des SV Hamberge, Stefan Stapel (50), ist wieder einmal im Vereinsheim anzutreffen. „Hier gibt es immer etwas zu tun“, sagt er und montiert gerade eine Alarmanlage. Erst seit einem Jahr ist Stefan Stapel Vereinsvorsitzender. Er wohnt zwar in Reinfeld, doch er liebt Hamberge. „Mein Sohn hat hier mit Fußball angefangen, meine Frau kommt gebürtig aus Hamberge,“ sagt der Stormarner. Mittlerweile hat der Verein knapp 470 Mitglieder, die Sportangebote im Ort sind vielfältig – von Kanufahren, Tennis, Fußball bis hin zu Kinderzumba und Selbstverteidigung. Stefan Stapel mag Hamberge, weil „die Gemeinde viel für ihre Bürger tut und sich die Vereine untereinander helfen.“

„Hier wird noch jeder morgens und abends gegrüßt“

Matthias Beeck (45) betreibt in Hamberge den Spargelhof Beeck samt Hofladen und Restauant. Der Hamberger sagt zum Abendblatt: „Meine Kindheit und Jugend habe ich in Hamberge genossen.“ Damals und heute habe ihm der SV Hamberge besonders gut gefallen. „Der Verein war sozusagen direkt vor der Haustür“, sagt der Familienvater und wiegt ein paar Spargelstangen ab. In Hamberge lebt der Landwirt sehr gern, „weil hier jeder den anderen noch grüßt, morgens und abends“, sagt Beeck. Und wer sich als Zugezogener integrieren wolle, der habe dafür viele Möglichkeiten. „Wir Bewohner achten alle aufeinander, das Leben hier im Dorf ist sehr persönlich“, so der Hamberger. Etwa 40 Mitarbeiter hat der Spargelhof Beeck.

„Auf meine Nachbarn ist Verlass“

Als Herbert Merkel (65) vor 24 Jahren von Oberfranken nach Hamberge zog, sei er sehr herzlich von den Hambergern aufgenommen worden. „Von wegen sture Norddeutsche“, sagt der Chemiker und lacht dabei. Mittlerweile fühlt er sich als richtiger Hamberger. So ist er der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Hamberge und Gemeindevertreter. Besonder gut gefällt im an der Gemeinde, dass die Bewohner so aufgeschlossen sind. Der Kommunalpolitiker sagt zum Abendblatt: „Auf meine Nachbarn kann ich mich immer verlassen.“ Zudem er ist er froh darüber, dass die Dorfgemeinschaft so aktiv ist. Besonders gern mag er das jährliche Dorffest oder auch den Osterbasar.

„Hamberge ist ein aufstrebendes Dorf“

Dirk Bornmann (44) ist eines von 28 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Hamberge. Seit sieben Jahren ist er Wehrführer. Der Familienvater sagt: „Ich habe in Hamberge im Alter von zehn Jahren in der Jugendfeuerwehr angefangen.“ Seitdem ist er an dabei, hilft anderen Menschen, wo er nur kann. Für Bornmann ist Hamberge ein sehr aufstrebendes Dorf. „Die Bewohner kommen immer wieder auf neue Ideen, auch die Gemeinde“, sagt der Feuerwehrmann und lehnt sich an ein Einsatzfahrzeug. Weiter sagt er: „Die Attraktivität des Dorfes steigt immer mehr.“ Wird der Hamberger nach seinem Lieblingsort gefragt, so muss er nicht lange überlegen: die Feuerwache. „Hier verbringe ich sehr viel Zeit“, sagt Dirk Bornmann und begrüßt die Kinder der Jugendfeuerwehr.

„Unser Dorf ist ein Wohlfühl-Dorf“

Das Restaurant Hauck gibt es seit 1996 in Hamberge. Geführt wird es von Thorsten (50) und Cornelia (46) Hauck, die seit der Eröffnung mit ihren vierjährigen Zwillingen Tamara und Greta in Hamberge leben. Mutter Cornelia sagt: „Wir beide sind in Lübeck aufgewachsen, haben damals aber nach einem passenden Lokal gesucht.“ Dem Ehepaar gefällt die gute Anbindung an die Autobahn. „Aber wichtig ist auch, dass wir einen Kindergarten und eine Grundschule vor Ort haben“, sagt Vater Thorsten Hauck. In Bezug auf die Einwohnern sei es in Hamberger „mittlerweile bunt gemischt“. Die 46-Jährige sagt: „Hier leben alte und junge Hamberger.“ Besonders auffällig sei aber, dass in den vergangenen Jahren viele Familien zugezogen seien. Thorsten Hauck sagt: „Das hat mit den beiden Neubaugebieten zu tun.“

„Hamberge ist ein aufstrebendes Dorf“

Dirk Bornmann (44) ist eines von 28 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Hamberge. Seit sieben Jahren ist er Wehrführer. Der Familienvater sagt: „Ich habe in Hamberge im Alter von zehn Jahren in der Jugendfeuerwehr angefangen.“ Seitdem ist er an dabei, hilft anderen Menschen, wo er nur kann. Für Bornmann ist Hamberge ein sehr aufstrebendes Dorf. „Die Bewohner kommen immer wieder auf neue Ideen, auch die Gemeinde“, sagt der Feuerwehrmann und lehnt sich an ein Einsatzfahrzeug. Weiter sagt er: „Die Attraktivität des Dorfes steigt immer mehr.“ Wird der Hamberger nach seinem Lieblingsort gefragt, so muss er nicht lange überlegen: die Feuerwache. „Hier verbringe ich sehr viel Zeit“, sagt Dirk Bornmann und begrüßt die Kinder der Jugendfeuerwehr.