Stormarn
Wahlkampf

Ministerin Britta Ernst sagte Auftritt in Großhansdorf ab

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst

Foto: Bodo Marks / picture alliance / dpa

SPD-Landtagskandidat Tobias von Pein muss ohne prominente Unterstützung aus Kiel auskommen. Für die Diskussion gab es Ersatz.

Grosshansdorf.  In der heißen Wahlkampfphase mussten der Ahrensburger SPD-Landtagskandidat Tobias von Pein und seine Parteigenossen vom Ortsverband Großhansdorf ohne Unterstützung aus Kiel auskommen. Bildungsministerin Britta Ernst hatte ihren für Dienstagabend geplanten Besuch abgesagt. Als Ersatz wurden Ulf Daude, Schulreferatsleiter in der Staatskanzlei, und Lars Holster, Lehrer und ehemaliger Hamburger Bürgerschaftsabgeordneter, in die Mensa des Emil-von-Behring-Gymnasiums eingeladen. Allerdings: Vorab kommuniziert wurde das nicht.

Gäste schauten anschließend das TV-Duell

Die Diskussionsrunde dominierte Ulf Daude, der die SPD-Bildungspolitik der vergangenen Legislaturperiode erklärte: „Unser Hauptaugenmerk lag auf dem Thema Unterrichtsversorgung.“ Das sei durch 2000 neue Lehrerstellen erreicht. Lars Holster sprach sich für eine Beibehaltung des jetzt etablierten zweigliedrigen Systems aus. Außerdem: „Der Schulbesuch in Hamburg oder Schleswig-Holstein muss für beide Seiten möglich sein“, sagte er mit Blick auf das Gastschulabkommen.

Etwa 30 Gäste kamen, die meisten schauten noch das TV-Duell von SPD-Ministerpräsident Torsten Albig gegen CDU-Herausforderer Daniel Günther. Gelegenheit für ein Gespräch mit Britta Ernst sollen die Großhansdorfer am Sonnabend, 6. Mai, haben - von 9 bis 10 Uhr am Wahlkampfstand vor dem Ärztehaus im Ahrensfelder Weg.