Stormarn
Unfall

Frau stirbt in brennendem Auto bei Ahrensburg

Das Trümmerfeld an der L 224 bei Siek: Der BMW brannte fast komplett aus, auch die Mercedes E-Klasse wurde schwer beschädigt

Das Trümmerfeld an der L 224 bei Siek: Der BMW brannte fast komplett aus, auch die Mercedes E-Klasse wurde schwer beschädigt

Foto: Marc R. Hofmann / HA

Zwei Pkw sind am Montag auf der L224 zusammengestoßen. Rettungshubschrauber aus Hamburg im Einsatz.

Kreis Stormarn. Den Rettungskräften, die am Montag gegen 12 Uhr auf der Landesstraße L 224 bei Siek am Unfallort eintrafen, bot sich ein Bild der Verwüstung. Eines von zwei zertrümmerten Fahrzeugen stand lichterloh in Flammen. Auf dem Beifahrersitz des schwarzen BMW der 6er-Reihe fanden die Rettungskräfte eine tote Frau, die sich nicht mehr rechtzeitig vor dem Feuer hatte retten können.

Was war geschehen? Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein 28-Jähriger aus Grönwohld mit einem BMW M6 von der Autobahn kommend auf dem Sieker Damm (L224), als er aus bisher ungeklärter Ursache rechts auf den Grünstreifen und anschließend ins Schleudern geriet. Dadurch rutschte er mit dem Wagen in den Gegenverkehr, wo ein ihm entgegenkommender Mercedes nicht mehr ausweichen und in die Beifahrerseite fuhr. Der BMW fing sofort Feuer. Die Beifahrerin des 28-Jährigen konnte nicht mehr aus dem Wagen befreit werden und verstarb. Sie ist laut Polizei noch nicht zweifelsfrei identifiziert.

Sechs Verletzte am Unfallort

Als der Sieker Gemeindewehrführer Holger Wollmer am Unfallort eintraf, kümmerten sich Ersthelfer um die Verletzten. An den in Flammen stehenden BMW, der meterweit auf ein Feld geschleudert worden war, kamen sie nicht mehr heran. Der Fahrer des BMW sowie die beiden Insassen des Mercedes (38 und 29 Jahre alt) wurden mit schweren Verletzungen in Hamburger Krankenhäuser verbracht. Zwei der Opfer schweben in Lebensgefahr. Drei Ersthelfer erlitten Verbrennungen und mussten zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht werden.

Sieben Krankenwagen, ein Notarztwagen sowie zwei Helikopter aus Hamburg waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und in Kliniken zu bringen. Auf Geheiß der Staatsanwaltschaft nahm ein Sachverständiger der Dekra den Unfallort in Augenschein. Erst um 16.15 Uhr wurde die Straße freigegeben.