Stormarn
Kaufleute

Kreisstadt bewilligt 25.000 Euro für Belebung der City

Auch mit Plakataktionen soll die Oldesloer City belebt werden

Auch mit Plakataktionen soll die Oldesloer City belebt werden

Foto: Finn Fischer / HA

Die SPD möchte mit den Mitteln mehrere Projekte unterstützen. CDU und FBO dagegen. Neuer Gewerbeverein soll aufgestellt werden.

Bad Oldesloe.  Es kommt Bewegung in die Belebung der City. Die Stadtverordneten haben auf Antrag der SPD mit knapper Mehrheit einen „Fördertopf Einzelhandel“ beschlossen. Es geht um 25.000 Euro, die ursprünglich zweckgebunden für das Projekt „Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesloe“ im Haushalt für 2017 eingestellt waren – allerdings mit Sperrvermerk.

„Der Einzelhandel sortiert sich gerade neu. Da soll das Geld nicht nur einem Projekt zur Verfügung stehen“, sagt Björn Wahnfried (SPD). Das Geld solle auch für andere Anbieter genutzt werden können. „Wir möchten flexibel unterstützen“, so der Fraktionsvorsitzende. Demnach kann also jeder Fördergeld für Projekte beantragen, die den Einzelhandel stärken. Über die Bewilligung befinde dann die Lokalpolitik. Wie genau das Prozedere ablaufen wird, ist noch unklar. „Der Antrag lässt noch Fragen offen“, sagt Agnes Heesch vom Stadtmarketing, die in der Verwaltung für den Bereich Wirtschaftsförderung zuständig ist. „Beispielsweise, welche Grundlagen bei einem Antrag auf Fördergeld erfüllt werden müssen.“

CDU und Wählergemeinschaft gegen SPD-Antrag

Der SPD-Antrag ist eine Rückenstärkung für die Initiative der Geschäftsleute , die sich mit einem Gewerbeverein neu aufstellt. Die Einzelhändler hätten nun die Möglichkeit, neben bereits fest eingeplanten Zuwendungen für vier verkaufsoffene Sonntage weitere Mittel für Aktionen zu beantragen. „Die Möglichkeit von Förderungen weiterer Projekte ist jetzt erst mal neu, wir werden uns darüber unterhalten“, sagt Einzelhändler Marco Schmidt, der die Vereinsgründung anstrebt. Ideen für Projekte gebe es viele.

Gegen den SPD-Antrag stimmten CDU und Wählergemeinschaft FBO. „Das zeigt, wie hier gearbeitet wird“, beschwerte sich Matthias Rohde von den Freien Wählern. Man solle bei der Kampagne bleiben, das sei schließlich eine gute Sache.