Stormarn
Jersbek

Nun gibt es die Heimat Stormarn auf 228 Seiten

Die Herausgeber (v.l.): Oliver Mesch, Richard Krumm, Helmuth Peets, Burkhard von Hennigs, Joachim Wergin, Peter Berndt und Johannes Spallek

Die Herausgeber (v.l.): Oliver Mesch, Richard Krumm, Helmuth Peets, Burkhard von Hennigs, Joachim Wergin, Peter Berndt und Johannes Spallek

Foto: Christian Thiesen / HA

Das Jahrbuch 2017 für den Kreis Stormarn mit diversen Themen ist erschienen. Herausgeber ist der Heimatbund Stormarn. 23 Autoren.

Jersbek.  Das Jahrbuch 2017 für den Kreis Stormarn 2017 liegt vor und ist im Handel erhältlich. Es wird herausgegeben vom Heimatbund Stormarn und wurde am Mittwoch von dessen Vorsitzendem Helmuth Peets gemeinsam mit den Mitgliedern der Redaktion und dem Großhansdorfer Verleger Richard Krumm in Jersbek im Gasthof „Zum Fasanenhof“ vorgestellt. Das Buch erscheint im 35. Jahrgang und enthält Texte von 23 Autoren.

Sie beschäftigen sich mit Themen aus den Bereichen Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte und Denkmalpflege, dazu kommen aktuelle Berichte sowie mehrere Gedichte. „Das Jahrbuch soll helfen, die Heimat, die Beziehung zu einem Ort und einer Region, neu kennenzulernen und zu entdecken“, sagte Helmuth Peets bei der Vorstellung. Redakteure des Werkes sind Oliver Mesch, Joachim Wergin, Burkhard von Hennigs und Johannes Spallek.

Thema: Die Sanierung des Ahrensburger Schlosses

Im Jahrbuch wird einleitend der neue Stormarner Landrat Henning Görtz in einem Interview vorgestellt. Drei Artikel beschäftigen sich mit dem 2017 anstehenden 150. Jubiläum des Kreises Stormarn, es geht um wirtschaftliche Entwicklung, Teilhabe der Bürger und Natur und Freizeit.

Die Rolle des Ahrensburger Archäologen Alfred Rust insbesondere in den 1940er-Jahren betrachtet Ulf Ickerodt vom Archäologischen Landesamt mit einem ausführlichen Beitrag. Thema im Jahrbuch ist auch die Sanierung des Ahrensburger Schlosses mit einem Bericht von Tatjana Ceynowa, Leiterin der Schloss-Stiftung, sowie Fotografien von Jürgen Jobst über die Arbeiten.

Zwei Beiträge auf Niederdeutsch verfasst

Ein anderer Beitrag von Bargteheides Stadtarchivarin Hannelies Ettrich widmet sich der Gründung des SPD-Ortsvereins vor 125 Jahren und dessen Überwachung durch die Behörden. Mit Objekten in Stormarner Kirchen in Trittau, Schmalenbek und Bad Oldesloe befassen sich drei Artikel.

Auch Freunde der niederdeutschen Sprache kommen auf ihre Kosten. Zwei Beiträge sind auf Niederdeutsch verfasst, eine Geschichte von Pastor Cord Denker und der Aufsatz „Therapie“ von NDR-Radioredakteur Jan Graf.

Das Jahrbuch 2017 erscheint in einer Auflage von 600 Exemplaren und mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Es umfasst 228 Seiten, kostet 15 Euro und ist ab sofort in den Stormarner Buchhandlungen erhältlich.