Stormarn
Wahlkreis Stormarn-Süd

CDU nominiert Brackmann erneut für die Bundestagswahl

Norbert Brackmann (62) gewann den Wahlkreis Lauenburg/Stormarn-Süd 2009 und 2013 direkt

Norbert Brackmann (62) gewann den Wahlkreis Lauenburg/Stormarn-Süd 2009 und 2013 direkt

Foto: Birgit Schücking

Bei der Wahlkreismitgliederversammlung in Breitenfelde erhielt Brackmann mehr als 91 Prozent der Stimmen für eine Direktkandidatur.

Ahrensburg.  Norbert Brackmann soll die CDU im Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd weitere vier Jahre im Bundestag vertreten. Bei der Wahlkreismitgliederversammlung in Breitenfelde erhielt der 62-Jährige, der in Lauenburg an der Elbe wohnt, mehr als 91 Prozent der Stimmen für eine erneute Direktkandidatur. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Brackmann gewann den Wahlkreis 10, zu dem der Raum von Reinbek, Glinde, Barsbüttel über Ahrensburg und Großhansdorf bis Siek und Trittau zählt, bereits 2009 und 2013 für die Christdemokraten direkt. „Ein toller Rückenwind für den bevorstehenden Wahlkampf“, sagte er nach seiner Nominierung.

Nach dem Studium zum NDR

Brackmann arbeitete nach dem Jura-Studium in Kiel beim NDR. Dort war er bis zu seinem Wechsel in den Bundestag 2009 als Verantwortlicher für Neue Medien für rund 100 Mitarbeiter zuständig. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Bereits seit 1975 ist er im CDU-Kreisvorstand aktiv und seit 1978 auch als Abgeordneter im Kreistag, wo er Fraktionsvorsitzender ist.

Bei der für Herbst 2017 geplanten Wahl trifft er voraussichtlich auf dieselben Kontrahenten wie vier Jahre zuvor: Damals hatte er sich mit 45,2 Prozent gegen Nina Scheer (SPD, 34,6) und Konstantin von Notz (Grüne, 7,0) durchgesetzt, die beide über die Landesliste in den Reichstag nach Berlin kamen.

Brackmann hatte auch gute Nachrichten für seine Heimat. So soll das Institut für Forstgenetik in Großhansdorf, ein Teil der Forschungsanstalt Johann Heinrich von Thünen-Institut, 2018 eine Mehrzweckhalle bekommen. Dafür plant der Bund 125.000 Euro ein.