Stormarn
Einschulung

Brotdosen für Stormarner Erstklässler sollen Müll vermeiden

v.l. Dennis Kissel (Geschäftsführer Abfallwirtschafts-Gesellschaft Südholstein), Henning Görtz (Landrat Stormarn)

v.l. Dennis Kissel (Geschäftsführer Abfallwirtschafts-Gesellschaft Südholstein), Henning Görtz (Landrat Stormarn)

Foto: Julia Rhode / HA

Umweltbewusster Schulstart: Landrat Henning Görtz verteilt an der Johannes-Gutenberg-Schule in Bargteheide Geschenke der AWSH.

Bargteheide.  Rot, grün und gelb leuchten die neuen Brotdosen, welche die frisch eingeschulten Erstklässler der Johannes-Gutenberg-Schule in Bargteheide in den Händen halten. Bei der Einschulung am Mittwoch waren Stormarns Landrat Henning Görtz und Dennis Kissel, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH), zu Gast. Sie verteilten kostenlose Brotdosen und Trinkflaschen an die neuen Schüler. „Alle 4500 Erstklässler in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg bekommen Brotdosen und Trinkflaschen“, erläutert Dennis Kissel die Aktion. Jedes Jahr werde eine Schule ausgewählt, an der die Geschenke persönlich überreicht werden.

Die AWSH möchte mit dieser Aktion den Anstoß für einen umweltbewussten Schulstart geben. Warum die Initiatoren die Brotdosen verteilen? „Abfallvermeidung spielt in unserer Umwelterziehung eine große Rolle“, sagt Henning Görtz. „Durch den Gebrauch von Behältnissen aus stabilem Kunststoff kann auf Getränke in Safttüten und auf Folie für das Pausenbrot verzichtet werden“, so Görtz.

Umweltbewusstsein früh schulen

Die Kinder sollen dadurch lernen, wie sie bewusst weniger Abfall produzieren können. „Weniger Abfall bedeutet auch mehr Klima- und Ressourcenschutz“, ergänzt Kissel. Ihm sei es besonders wichtig, dass Kinder schon im Grundschulalter ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Umwelt lernen. Das Angebot der AWSH wird von fast allen Grundschulen angenommen und trifft bei Lehrern, Schülern und Eltern auf Begeisterung. In der Turnhalle der Johannes-Gutenberg-Schule haben erstmal nur zwei Kinder pro Klasse ihre Brotdosen und Flaschen bekommen. In den Klassenräumen darf dann später aber jedes Kind seinen ersten Schritt zum bewussten Klimaschutz machen.