Stormarn
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„Bünabe“ und KOP sind die Revierpolizisten

Sie sind Vollzugsbeamte der Schutzpolizei, in der Regel zu Fuß unterwegs und arbeiten meist allein und nur im Tagesdienst. Sie sind für ein bestimmtes Gebiet zuständig und sollen dies über einen möglichst langen Zeitraum betreuen, um es besonders gut zu kennen. Sie sollen in erster Linie Ansprechpartner für Bürger sein.

Die Bezeichnung Bürgernaher Beamter („Bünabe“) wird von der Hamburger Polizei benutzt. In anderen Bundesländern gibt es für ähnliche Aufgaben allerdings unterschiedliche Begriffe.

In den 70er-Jahren wurden erstmals in Berlin „Kontaktbereichsbeamte“ (KOB) eingesetzt. Die Bremer Polizei kennt den „Kontaktpolizist“ (KOP), die Brandenburger den „Revierpolizist“
(RePo), in Nordrhein-Westfalen sowie Schleswig-Holstein gibt es den Begriff „Bezirksbeamter“ und in Hessen wird noch die Bezeichnung „Schutzmann vor Ort“ genutzt.