Stormarn
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Ahrensburg soll eine Straße nach Curt Förster benennen

Die Stadtverordneten entscheiden, ob eine neue Straße in Ahrensburg nach Curt Förster benannt wird oder nicht

Die Stadtverordneten entscheiden, ob eine neue Straße in Ahrensburg nach Curt Förster benannt wird oder nicht

Foto: Henrik Bagdassarian

Tochter von Curt Förster will, dass Leistungen des früheren Stadtdirektors und Stadtrats gewürdigt werden. Stadtverordnete entscheiden.

Ahrensburg.  Die nächste neue Straße in Ahrensburg könnte Curt-Förster-Straße heißen. Diesen Vorschlag zur Namensgebung hat zumindest Christa Werner bei der Verwaltung eingereicht und den Stadtverordneten nahegelegt. Werner ist Tochter von Curt Förster, der von 1891 bis 1975 gelebt hat. „Mein Vater hat es aufgrund seiner Tätigkeit und Verdienste für Ahrensburg nach dem Zweiten Weltkrieg verdient, dass eine Straße nach ihm benannt wird“, sagt Christa Werner zum Abendblatt.

Curt Förster und seine Familie kamen 1945 als Flüchtlinge aus Schlesien nach Schleswig-Holstein. Nach einer Tätigkeit als Kommunalbeamter in Geesthacht wurde Förster im Februar 1947 Stadtdirektor in Ahrensburg. Nach der Kommunalreform war er von März 1950 bis April 1956 Erster Stadtrat. Während dieser Zeit arbeitete er vor allem mit den Bürgermeistern Erika Keck, Ernst Ender und Kurt Fischer zusammen. „Mein Vater hat sich vor allem für die Integration der vielen Flüchtlinge und Vertriebenen aus den Ostgebieten engagiert“, sagt Christa Werner.

Ahrensburgs Verwaltung hat ihren Namensvorschlag in die Liste möglicher neuer Straßennamen aufgenommen. „Derzeit gibt es keine neue Straße in Ahrensburg, für die ein Name benötigt wird“, sagt Jutta Nielsen, die für Straßennamen zuständige Sachbearbeiterin in der Stadtverwaltung. „Sollte es soweit sein, werden wir überlegen, den Stadtverordneten den Namen Curt-Förster-Straße vorzuschlagen.“ Die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung entscheidet letztlich über die Benennung von Straßen. Christa Werner hat nach eigenen Angaben aus den Reihen von CDU und Grünen bereits Zusagen bekommen, dass eine Straße nach ihrem Vater benannt wird.