Stormarn
Per Sprachnachricht

Bombendrohung gegen Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe

Die Polizei ermittelte die Täter, indem sie den Anruf zurückverfolgte (Symbolbild)

Die Polizei ermittelte die Täter, indem sie den Anruf zurückverfolgte (Symbolbild)

Foto: picture alliance / dpa

Am Sonnabend ist bei der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei hat einen Täter ermittelt.

Bad Oldesloe.  Gegen die Integrierte Rettungs-Leitstelle Süd in Bad Oldesloe, in der alle 112-Notrufe aus den Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein eingehen, hat es eine Bombendrohung gegeben. Sie ging am Sonnabend um 17.34 Uhr per SMS als Sprachnachricht ein. Kurz darauf trafen Landrat Henning Görtz, Kreisbrandmeister Gerd Riemann und Carsten Horn, der Leiter der Rettungsstelle, zusammen und bildeten einen Krisenstab. Parallel bereitete die Kriminalpolizei den Einsatz von Sprengstoffhunden vor. Sie kamen aber nicht zum Einsatz, weil die Beamten den Anruf zurückverfolgen konntem und den Täter ermittelten.

Nach der Bombendrohung wurde das Personal in der Leitstelle sofort aufgestockt. Von Panik ist laut Görtz keine Spur gewesen. Der Landrat sagt: „Die Mitarbeiter sind mit Krisensituationen vertraut.“ Görtz will gegen die Täter mit aller Härte vorgehen. „So etwas ist unverantwortlich. Wir werden am Montag gleich Strafanzeige erstatten.“