Stormarn
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Aktueller, sichtbarer – die Regionalausgaben rücken auf

Die Stormarn-Redaktion (v.l.): Redaktionsleiter Hinnerk Blombach, Harald Klix, René Soukup, Thomas Jaklitsch, Lutz Wendler und Regional-Koordinator Ralph Klingel-Domdey. Vorn: Dorothea Benedikt (l.) und Marina Spillner

Die Stormarn-Redaktion (v.l.): Redaktionsleiter Hinnerk Blombach, Harald Klix, René Soukup, Thomas Jaklitsch, Lutz Wendler und Regional-Koordinator Ralph Klingel-Domdey. Vorn: Dorothea Benedikt (l.) und Marina Spillner

Foto: Isabella Sauer / HA

Vom 1. Juni an finden Sie in Ihrem Abendblatt eine neue Anordnung der Seiten. Der Stormarn-Teil steht weiter vorn.

Ahrensburg.  Es muss sich schon Außergewöhnliches zutragen, dass eine Zeitung sich selbst zum Thema macht. Heute ist das einmal so. Denn vom kommenden Mittwoch, 1. Juni, an wird sich das Hamburger Abendblatt im Kreis Stormarn neu positionieren. Der Grund: Die Regionalredaktion folgt dem Wunsch vieler Leserinnen und Leser nach Veränderungen. Das ist das Ergebnis umfangreicher Marktforschungen in den zurückliegenden Monaten. Aber was genau geschieht eigentlich bei einer Marktforschung? Und was bedeuten die Ergebnisse dieser Erhebung im Ergebnis für die Abendblatt-Leserinnen und Leser im Kreis Stormarn? Hier sind die Antworten:

Die Wünsche der Leser

Chefredaktion, Redaktionsleiter sowie weitere Redakteure und Mitarbeiter anderer Verlagsabteilungen haben sich viel Zeit dafür genommen, um im Dialog mit den Lesern in Stormarn zu erfahren, was sie von ihrer Zeitung erwarten. Nicht zuletzt deshalb, weil knapp die Hälfte aller Abendblatt-Leser in den Gebieten rund um Hamburg lebt. Unterstützt wurden sie dabei durch ein Institut, welches Kunden zu diesem Zweck zu Interviews und Gesprächsrunden eingeladen hat.

Mehr Service, mehr Ordnung

Immer wieder haben die Leser den Wunsch nach mehr Service-Elementen im Blatt geäußert, nach mehr Nutzwert. Am besten gebündelt an einem Platz. Dem trägt die in Ahrensburg ansässige Regionalredaktion schon jetzt Rechnung, liefert täglich eine klar gegliederte zweite Seite des Regionalteils mit hohem Nutzwert. Mit Tipps zu Konzerten, Kunstausstellungen, Theateraufführungen, interessanten Vortrags- oder Diskussionsveranstaltungen zu allen relevanten Themen in der Region.

Mehr Klarheit

Kritik gab es von einigen Befragten an der grafischen Darstellung mancher Themen, also am Layout. Daran arbeitet die Redaktion bereits mit Hochdruck – mit Unterstützung von Fachleuten aus den Bereichen Grafik und Fotografie, was – hoffentlich – bereits seit einigen Wochen deutlich sichtbar wird. Auch die inhaltliche Kritik, manche Überschriften und Texte seien zu schwer verständlich, nehmen wir sehr ernst, sorgen an der einen und anderen Stelle für mehr Klarheit.

Mehr Aktualität

Welcher Kandidat hat die Wahl zum Bürgermeister gewonnen? War mein Sportverein im Aufstiegskampf erfolgreich, oder nicht? Hin und wieder hatten die Regionalausgaben die eine oder andere wichtige Nachricht nicht aktuell am nächsten Morgen im Blatt. Das hat, was viele nicht wissen, technische Gründe. Denn die Regionalausgaben werden bislang in der Druckerei in Ahrensburg als „Vorprodukt“ hergestellt, die Seiten müssen erheblich früher als die der Hauptausgabe dorthin geliefert werden. Die Folge: Redaktionsschluss in der Regionalredaktion war bisher um 17.20 Uhr. Das wird sich vom 1. Juni an nun ändern, wenn die Regionalausgaben von einem Vorprodukt zu einem festen Bestandteil des Hamburger Abendblattes werden.

Mehr Bedeutung

Die drucktechnischen Veränderungen haben Auswirkungen auf die sogenannte Buchstruktur, also auf die Abfolge der Seiten und Ressorts. Die wohl wichtigste zuerst: Ihre Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn finden Sie vom kommenden Mittwoch an zwischen dem Hamburg-Teil und dem Sport-Teil, im sogenannten dritten Buch der Zeitung. Also rückt die Regionalausgabe im Unterschied zur heutigen Ausgabe nach vorne auf. Und nicht nur aus diesem Grund gewinnt die Berichterstattung aus Ihrer Heimat an Gewicht; Denn technisch haben die Regionalausgaben künftig auch die Möglichkeit, wichtige Informationen aus den jeweiligen Einzugsgebieten aktuell auf der Titelseite des Hamburger Abendblatts zu platzieren.

Nichts geht verloren

Natürlich stellen sich einige Leser nun die Frage, ob die Umstellung mit weniger Inhalt, weniger Umfang verbunden sein wird. Die Antwort: Ein klares Nein. Die Inhalte aller Ressorts bleiben gleich. Lediglich die Abfolge ändert sich für einzelne Seiten. Das erste Buch mit der Politik, der Wirtschaft, der Börse und der Thema-Seite bleibt unverändert. Die Kultur-Berichterstattung und die Veranstaltungstipps aus Hamburg sowie das Fernsehprogramm werden Leser der Regionalausgabe Stormarn künftig im Anschluss an den Hamburg-Teil im zweiten Buch finden. Dort wird auch weiterhin über alles Wichtige aus Norddeutschland berichtet werden.

Warum dort? Dafür gibt es technische und inhaltliche Gründe. Werden im ersten Buch des Abendblattes vor allem überregionale und regionale politische und wirtschaftliche Inhalte thematisiert, geht es in Buch zwei um alles Wichtige aus Hamburg und dem Norden. Buch vier ist dann dem Sport, dem Wissen, der Rätselseite mit dem Wetter sowie den Themen aus aller Welt vorbehalten.

Zehn Fragen, zehn Antworten

Für alle, die sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen, haben wir an dieser Stelle noch einmal zehn wichtige Fragen und natürlich auch die Antworten auf diese zusammengestellt.

1. Warum steht der Stormarn-Teil nicht mehr am Ende der Zeitung, sondern
direkt nach dem Hamburg-Teil?

Weil wir durch die Platzierung im sogenannten dritten Buch viel aktueller aus der Region berichten können. Bisher musste der beigelegte Stormarn-Teil gesondert gedruckt werden, was einen sehr frühen Redaktionsschluss nötig machte: Um 17.20 Uhr mussten alle Texte und Fotos fertig sein. Künftig wird der Regionalteil aus Stormarn zusammen mit allen anderen Teilen des Abendblatts gedruckt, der Redaktionsschluss ist dadurch erst gegen 22 Uhr.

2. Fallen durch die Umstellung
Seiten weg?

Nein.

3. Kommen die Texte über den Kreis Stormarn künftig aus Hamburg?

Nein. Verantwortlich für die Inhalte ist weiterhin die Stormarner Regionalredaktion. Diese hat ihren Sitz in Ahrensburg an der Großen Straße 11–13, über dem Block House. Der Eingang befindet sich neben der Stadtbäckerei Schacht.

4. Bekomme ich durch die Umstellung weniger Inhalte und Informationen aus Hamburg?

Nein.

5. Erhalte ich im Kreis Stormarn andere Inhalte aus Hamburg als Leser in der Hansestadt?

Nein, auch die Inhalte in allen Ressorts sind gleich.

6. Wo finde ich künftig die Kulturberichterstattung aus Hamburg?

Direkt hinter dem Hamburg-Teil und der Seite „Der Norden“ im zweiten Buch. Dort stehen auch die täglichen Veranstaltungstipps für Hamburg.

7. Wo steht die Fernsehseite?

Auf der letzten Seite des zweiten Buches, am Ende des Kulturteils.

8. Wo finde ich den Stormarner Sport?

Wie immer am Ende des Stormarn-Teils, jetzt also auf der letzten Seite des dritten Buchs. Direkt dahinter folgen im vierten Buch der Hamburger und der überregionale Sport. Sportfans haben damit einen fließenden Übergang.

9. Können die Hamburger Leser auch die Inhalte aus dem Kreis Stormarn lesen?

Jein. In unseren digitalen Angeboten ist auch der Zugriff auf die Regionalausgaben möglich. In der gedruckten Zeitung finden besonders wichtige Inhalte daraus zum Beispiel auf der Seiten „Der Norden“ ihren Platz.

10. Meine Frage ist noch nicht beantwortet. An wen kann ich mich wenden?

Falls Sie Fragen haben oder Anregungen geben wollen, rufen Sie uns gern an. Wenden Sie sich am besten in der Zeit von 12 bis 16 Uhr direkt an Redaktionsleiter Hinnerk Blombach unter der Telefonnummer 04102/886 50. Gerne können sie uns auch Fragen, ­Anregungen, Kritik und Lob per ­E-Mail schicken, und zwar an die ­Adresse stormarn@abendblatt.de