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Woher haben Äpfel eigentlich ihre Namen?

Einige Apfel-Sorten haben lustige Namen – wie zum Beispiel Pink Lady. Das ist Englisch und bedeutet übersetzt rosa Dame. Diese Sorte stammt aus Australien. Der Apfel hat seinen Namen von seiner rosa-rötlichen Farbe. Er ist knackig, saftig und wird manchmal auch Paradiesapfel genannt.

Auch Agathe von Klanxbüll ist keine Frau. Sondern so heißt eine alte Apfelsorte aus Norddeutschland. Agathe ist goldrot gefärbt, saftig, süß-säuerlich und eignet sich gut zum Apfelsaft machen. Fast noch edler klingt der Finkenwerder Herbstprinz. Auch er stammt aus früheren Zeiten und hat ein festes Fruchtfleisch.

Dann gibt es noch den Blutapfel, den Geflammten Kardinal, den Kaiser Wilhelm, die Ingrid Marie, den Pommerschen Krummstiel und viele weitere Sorten. Die Äpfel wurden oft nach ihrem Aussehen oder nach Menschen und Familien benannt. Oder der Name hatte damit zu tun, wann und wo sie wuchsen.

In Deutschland wachsen mehr als 1000 Sorten. Die kann man als normaler Mensch natürlich nicht alle auseinander halten. Dafür gibt es Experten, die Pomologen. Im Laden findet ihr übrigens immer wieder die gleichen Arten, weil sich nicht alle zum Verkauf in großen Mengen eignen.