Stormarn
Ahrensburg

Bürger beteiligen sich an der Planung ihrer City

Am Tag des Städtebauförderprogramms am 9. Mai präsentierten Andrea Becker, Juliette Schickel und Michael Sarach das Innenstadtkonzept

Am Tag des Städtebauförderprogramms am 9. Mai präsentierten Andrea Becker, Juliette Schickel und Michael Sarach das Innenstadtkonzept

Foto: Lutz Wendler

Bürgerbeteiligung am Innenstadtkonzeptwird mit Aktionstag und Workshops fortgesetzt. Vorschläge sollen in weitere Planung eingehen.

Ahrensburg.  Die Beteiligung der Bürger ist erwünscht. Für das groß angelegte Innenstadtkonzept will die Stadt Ahrensburg nicht nur transparent planen, sondern auch Kritik, Wünsche und Träume ihrer Einwohner berücksichtigen. Der Prozess, der im September mit einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Reithalle des Marstalls vielversprechend gestartet wurde, wird im November mit drei interaktiven Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen fortgesetzt.

Der 1. November wird in Ahrensburg nicht nur als verkaufsoffener Sonntag genutzt, sondern ist zugleich Aktionstag für Barrierefreiheit. Von 13 bis 18 Uhr geht es im Bereich Rondeel/Hamburger Straße um die Frage „Wie barrierefrei ist Ahrensburg?“. Bürger können sich zum Thema informieren, Hinweise geben und Lösungsvorschläge diskutieren. Vor allem aber sind Perspektivwechsel möglich, denn mit Hilfsmitteln werden Handicaps simuliert. So können sich Bürger in Menschen hineinversetzen, die zum Beispiel seh- oder gehbehindert sind, oder sie können Ahrensburg von unten, also aus der Kinderperspektive erleben.

Bürgerwerkstatt am Sonnabend, den 21. November

Im Jugendworkshop am Dienstag, 3. November, von 17 bis 20 Uhr im JuKi 42 (An der Reitbahn 2), soll diskutiert werden, wie die Ahrensburger Innenstadt für junge Menschen attraktiver gemacht werden könnte. Zur Einstimmung können vorher Fotos von Orten an die Mail-Adresse office@bpw-baumgart.de des Bremer Planungsbüros gesendet werden.

Rege Beteiligung ist bei der breit angelegten Bürgerwerkstatt zum Innenstadtkonzept am Sonnabend, 21. November, 14 bis 18 Uhr im Peter-Rantzau-Haus (Manfred-Samusch-Straße 9), zu erwarten. Ausgehend von Fragen wie „Welche Orte brauchen wir zum Ausruhen, Treffen, Spielen?“, „Wie kann die Umgebung des Rathauses aussehen?“, „Wo bleiben die Autos?“ und „Welche Qualitäten braucht die Hamburger Straße?“ sollen Vorschläge gesammelt werden, die in die weitere Planung einfließen.