Stormarn
Kindernachricht

In 20 Jahren ist dieses Bäumchen fünf Meter hoch

Förster Michael Hansen (hinten r.) hat zusammen dem evangelischen Waldkindergarten70 kleine Buchen in den Wald eingepflanzt

Förster Michael Hansen (hinten r.) hat zusammen dem evangelischen Waldkindergarten70 kleine Buchen in den Wald eingepflanzt

Foto: Uta Flores / HA

Förster Michael Hansen hat zusammen mit Kindern Bäume gepflanzt. Aber wwas brauchen die kleinen Bäume jetzt eigentlich zum Wachsen?

Sind Bäume eigentlich Lebewesen? Schließlich müssen sie nicht essen und trinken wie wir Menschen. Und sie müssen auch nicht aufs Klo. Und trotzdem sind sie am Anfang ganz klein, genauso wie wir. Bei guter Pflege werden sie immer größer, so wie wir. Bei Bäumen bedeutet das, dass sie genügend Wasser und Licht bekommen. „Und sie brauchen Nährstoffe, genau wir wir Menschen auch, nur andere“, sagt Förster Michael Hansen von der Försterei Hahnheide. „Die Bäume essen über die Wurzeln und nehmen so die Nährstoffe aus dem Boden auf. Und deshalb sind Bäume auch Lebewesen.“

Der Förster zeigt einen Trick, damit die Waldtiere nicht an den jungen Bäumen knabbern

Das hat der Förster nun auch den Kindern des evangelischen Waldkindergartens in Trittau erklärt. Gemeinsam haben sie 70 kleine Buchen in den Wald eingepflanzt. Sie sind nur 50 Zentimeter hoch und etwa so dünn sind wie eure Zeigefinger.

20 Jahre etwa brauchen die Bäume nun, bis sie eine Höhe von fünf Meter erreicht haben. In 150 Jahren können sie mehr als 30 Meter hoch werden. So lange sie aber noch so klein sind, müssen sie vor den Waldtieren geschützt werden. Denn die frischen Triebe schmecken vor allem Rehen und Hasen besonders gut. Damit sie nicht daran knabbern, hat der Förster einen Trick: Er umwickelt die Stämme mit Schafwolle. Den Geruch können die Tiere nämlich nicht ausstehen.