AZ-Regional

Grüne: Einfluss des Bürgermeisteramts nicht unterschätzen

Horst Marzi hofft, dass der Souverän die Weichen fürein neues Miteinander stellt

Enttäuschend war die Wahlbeteiligung am 27. September. Wurde die vorangegangene Bürgermeisterwahl noch mit der Bundestagswahl gekoppelt, konnten sich nun die Wahlberechtigten auf örtliche Themen und die drei Bewerber konzentrieren. Die gut besuchten Diskussionsrunden, die Medienbegleitung, die Wahlstände und die unübersehbare Plakatflut haben uns hoffen lassen, dass sich eine große Mehrheit dafür interessiert, wer das Rathaus in den nächsten Jahren führt.

Trotz des Engagements der drei Bewerber haben weniger als 40 Prozent den Weg zur Wahlurne angetreten. Der Souverän Wähler hat seinen Einfluss vielleicht deshalb nicht ausgeübt, weil er annimmt, dass der Bürgermeister nur das ausführt, was die Stadtverordneten, also die Politik, ihm vorgeben. Dabei wurde jedoch nicht bedacht, dass der gewählte Bürgermeister mit seinem Initiativrecht viele Themen befördern und steuern kann.

Zu der jetzt anstehenden Stichwahl rufen wir deshalb alle Ahrensburger Wählerinnen und Wähler auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und die Weichen für die nächsten sechs Jahre zu stellen.

Jörg Hansen war unter anderem angetreten, die Gräben zwischen Politik und Verwaltung zuzuschütten. Nun legen wir den beiden Kandidaten ans Herz, zum Wohle Ahrensburgs und seiner Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Politik zu wirken.

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