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CDU: Das unmittelbare Lebensumfeld mitgestalten

Tobias Koch ermuntert dazu, Unzufriedenheit auch zu zeigen

Kaum eine andere Wahl hat so viele Auswirkungen auf das unmittelbare Lebensumfeld wie die Wahl des Bürgermeisters in der eigenen Heimatstadt. Angesichts dieser Bedeutung ist eine Wahlbeteiligung von unter 40 Prozent mit Sicherheit kein Ausdruck von Zufriedenheit.

Die Bürgermeister-Direktwahl hat in den letzten 18 Jahren dazu geführt, dass an der Spitze des Rathauses Bürgermeister mit SPD-Parteibuch standen, die sich zu keinem Zeitpunkt auf eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung stützen konnten. Wenn dann ein Bürgermeister mit den verschiedenen Fraktionen nicht konstruktiv zusammenarbeitet, die Politik nicht in Verhandlungen und Entscheidungsprozesse einbezieht, dann ist für den Bürger nur Konfrontation und Streit sichtbar. Mit CDU, WAB und Grünen wünschen sich deshalb gleich drei Fraktionen einen Wechsel an der Rathausspitze.

Mehr als die Hälfte der Ahrensburgerinnen und Ahrensburger hat dies im ersten Wahlgang genauso gesehen. Und alle, die nicht zur Wahl gegangen sind, haben vielleicht ganz genau gewusst, dass die Entscheidung erst in der Stichwahl fällt und es dann auf jede Stimme ankommt!

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