Stormarn
Statistik

Stormarn hat landesweit die wenigsten Wohngeldempfänger

Immer weniger Menschen in Schleswig-Holstein sind auf Wohngeld angewiesen

Immer weniger Menschen in Schleswig-Holstein sind auf Wohngeld angewiesen

Foto: Jens Wolf / dpa

Ein Prozent der Stormarner bezogen 2014 Wohngeld. In Schleswig Holstein sank die Quote von 2,1 Prozent (2013) auf 1,7 Prozent.

Ahrensburg.  Stormarner sind in Schleswig-Holstein am wenigsten auf Wohngeld angewiesen. Das geht aus einer Erhebung des Statistikamts Nord hervor. Danach waren am Jahresende 2014 landesweit 49.200 Menschen auf die soziale Leistung angewiesen. Das ergibt eine Quote von 1,7 Prozent. In Stormarn lag dieser Wert bei einem Prozent, womit der Kreis am Ende der Statistik liegt.

Prozentual am häufigsten sind die Bürger in den Städten auf Wohngeld angewiesen. In Neumünster bezogen 3,6 Prozent der Menschen Wohngeld. In Flensburg bekamen 3,4 Prozent die soziale Leistung, in Kiel 2,4 und in Lübeck 2,1 Prozent. Auch in den Kreisen Dithmarschen (1,9 Prozent) und Steinburg (1,8 Prozent) lag die Quote über dem Landesdurchschnitt. Weniger häufig sind die Menschen im Kreis Schleswig-Flensburg mit einem prozentualen Anteil von 1,2 sowie die Einwohner der Hamburger Randkreise Segeberg (1,4 Prozent) und Pinneberg (1,3 Prozent) auf Wohngeld angewiesen.

Bei den aktuellen Zahlen spricht das Statistische Amt von einem deutlichen Rückgang. In Schleswig-Holstein gab es 15 Prozent weniger Wohngeldempfänger als im Vorjahr.

Im Durchschnitt erhielt ein Haushalt 120 Euro Wohngeld pro Monat. Singles, die einen Anspruch auf die Leitung haben, bekamen vergangenes Jahr durchschnittlich 80 Euro. Haushalte, in denen vier Menschen leben, erhielten etwa 152 Euro. Bei Haushalten, in denen fünf oder mehr Menschen wohnen, lag die Unterstützung bei durchschnittlich 213 Euro.

Das Wohngeld wird an einkommensschwache Haushalte gezahlt, wenn das verfügbare Geld nicht für einen angemessenen oder familiengerechten Wohnraum reicht. Mieter können einen Mietzuschuss bekommen, Eigentümer eines Eigenheims einen sogenannten Lastenzuschuss.