Stormarn
Energie

Barsbütteler sind am Montag vier Stunden ohne Strom

Am Soltausredder in Barsbüttel wird am Montag ein Kabelverteilerschrank umgesetzt. Dafür muss der Strom abgeschaltet werden (Symbolbild)

Am Soltausredder in Barsbüttel wird am Montag ein Kabelverteilerschrank umgesetzt. Dafür muss der Strom abgeschaltet werden (Symbolbild)

Foto: Julian Stratenschulte / picture alliance / dpa

Das e-werk Sachsenwald kappt im Barsbütteler Soltausredder die Stromversorgung. Grund sind Montagearbeiten. Anwohner ist verärgert.

Barsbüttel.  Wolf-Peter Enke aus Barsbüttel ist richtig sauer. Sein Zorn richtig sich gegen das e-Werk Sachsenwald mit Sitz in Reinbek. Der kommunale Energieversorger kappt in seiner Straße Soltausredder am kommenden Montag, 28. September, für bis zu vier Stunden die Stromversorgung. Grund sind Montagearbeiten. Telefon, Internet und der Tiefkühler funktionieren dann nicht mehr. „Auch lebensnotwendige medizinische Geräte sind nicht nutzbar“, sagt der 65 Jahre alte Rentner, der sich beim e-werk beschwert hat.

Davon in Kenntnis gesetzt wurde Enke am vergangenen Donnerstag. Auf einem Zettel teilte der Energieversorger mit, dass die Arbeiten um 8.30 Uhr beginnen und die Stromversorgung spätestens um 12.30 Uhr wieder in Betrieb gesetzt wird. Das e-werk muss in der Straße einen Kabelverteilerschrank erneuern und umsetzen. „Leider können wir diese Arbeiten nicht unter Spannung ausführen, da dieses zu gefährlich für unsere Monteure wäre“, heißt es in einer E-Mail des Unternehmens.

Diese Erklärung reicht Enke nicht. Er sagt: „Ein moderner Energieversorger sollte sich Mühe geben, so etwas über diesen langen Zeitraum zu vermeiden.“ Zwei Stunden ohne Strom hätte er noch akzeptiert. „Technologischer Fortschritt bedeutet in erster Linie, Versorgungssicherheit für den zahlenden Bürger zu garantieren.

Über die Lebensmittel im Tiefkühler muss sich Enke keine Sorgen machen, behauptet zumindest das e-Werk. „Für Ihre Tiefkühlware ist dieser Zeitraum nicht kritisch, wenn der Tiefkühlschrank geschlossen bleibt“, schreibt der Energieversorger. Er empfiehlt den Betroffenen zudem, empfindliche elektronische Geräte vorab vom Netz abzuschalten.