Stormarn
AZ-Regional

Abschied vom „M“ – Mut zur Lücke

Mancher Mensch mag’s morgen merklich missen, mindestens momentanen Mangel merken. Ähm, ja. Es geht um das „M“. Das ist in Gefahr. Und die Verantwortung dafür trägt der Hamburger Verkehrsverbund. Selbst einmal „H“ und zweimal „V“, wird er glatt zum Totengräber des Abc. Denn das „M“ soll aus dem Bus- und Bahn-Alphabet verschwinden.

Miese Masche! Ist das „M“, so warm und sinnlich im Klang, so zackig in der Erscheinung, nicht gerade erst zu großen Ehren auf den Straßen in der Metropolregion gekommen? „M“ auf ganz vielen Bussen, damit auch der letzte Fahrgast schnallt: „Da kommt der 25er. Das ist ein Metrobus!“ Und nicht etwa der 25er-Airbus aus Bambus nach Cottbus. M-Bus als Nimbus!

Mangelhaft, meinen manche. Und so macht sich der HVV auf, „Fahrgastwünsche umzusetzen“. Das „M“ verschwindet nach nur einem Jahr wieder. Und weil es nicht nur Busse ziert, müssen auch Haltestellenaushänge und -masten „angepasst“ werden, heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsverbundes. Schlussendlich begründet es der HVV damit, dass das „M“ zu einer „schlechten Lesbarkeit“ geführt habe. Im Umkehrschluss heißt das ...

Ärchenhaft! So acht das Ganze plötzlich Sinn, auch für die versaelte Annschaft einer Zeitungsfira. Ich habe it eine Ibus ugehend das von einer Coputertastatur abontiert. Eine Kollegen ögen es ir nachachen, dait ier ehr Anuskriptzeilen zu akellose Lesegenuss aniieren.

Ensch, Eier!