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Reinbek

FC Voran Ohe muss länger auf neue Sportanlage warten

Die Oher Vorstandsmitglieder Heinz Pich (l.), Cordula Gust und Roland Gust vor dem Sportplatz, der keine Dränage hat

Die Oher Vorstandsmitglieder Heinz Pich (l.), Cordula Gust und Roland Gust vor dem Sportplatz, der keine Dränage hat

Foto: René Soukup

Der FC Voran Ohe soll umziehen. Dafür muss Reinbek ein Sportstättenentwicklungskonzept erstellen. Doch das wird noch dauern.

Reinbek.  Der Umzug der Sportanlage des FC Voran Ohe in Reinbek gerät zu einer Hängepartie. Das Land fordert von der Stadt, ein Sportstättenentwicklungskonzept zu erstellen. Kosten: rund 20.000 Euro. Hatte der Jugend-, Sport- und Kulturausschuss am vergangenen Dienstag noch beschlossen, diese Summe zur Verfügung zu stellen, machte der Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft jetzt eine Rolle rückwärts und lehnte das mit den Stimmen von CDU, Forum 21 und Grünen ab. Das Thema soll nun in den Haushaltsberatungen für 2016 wieder aufgenommen werden.

Der Verein soll nach Neuschönningstedt umziehen

„Es ist ärgerlich, dass sich die Sache weiter nach hinten zieht. Mit tun vor allem die Vereinsmitglieder leid“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Müller. Angedacht ist, dass der 1400 Mitglieder zählende Verein das Areal in der Straße Amselstieg verlässt und auf ein städtisches Grundstück im Stadtteil Neuschönningstedt zieht. Weil sich die ins Auge gefasste Fläche dort im Außenbereich befindet, muss Reinbek in einem Sportstättenentwicklungskonzept nachweisen, dass die Anlage unbedingt an diesem Standort benötigt wird.

Die Not beim FC Voran Ohe ist groß, der Sanierungsstau enorm. Vereinsheim und Umkleidekabinen sind in die Jahre gekommen, der Rasenplatz verfügt nicht einmal über eine Dränage. Das Nötigste flicken die Mitglieder selbst.