Stormarn
Ahrensburg

20 Fragen an die Kandidaten vor der Bürgermeisterwahl

Stellen sich zur Bürgermeisterwahl: Michael Sarach (v.l.), Jörg Hansen und Christian Conring

Stellen sich zur Bürgermeisterwahl: Michael Sarach (v.l.), Jörg Hansen und Christian Conring

Foto: Lutz Wendler

Das Abendblatt stellt den drei Kandidaten 20 Fragen. Jeden Tag bis zur Wahl werden die Antworten veröffentlicht.

Ahrensburg.  Am 27. September wird in Ahrensburg ein neuer Bürgermeister gewählt. Im Abendblatt beantworten die drei Kandidaten bis dahin jeden Tag eine Frage. Es antworten Amtsinhaber Michael Sarach, der von der SPD ins Rennen geschickt wird, Christian Conring, der Kandidat der CDU und Jörg Hansen von den Grünen.

Am 27. September wird ein neuer Bürgermeister in Ahrensburg gewählt. Im Abendblatt beantworten die Kandidaten bis dahin jeden Tag eine Frage.

Frage 20: Warum sollten die Ahrensburger Ihnen am Sonntag ihre Stimme geben?

Michael Sarach, SPD

Seit 1976arbeite ich als Diplom-Finanzwirt in verschiedenen Bereichen der Verwaltung, zunächst in Hamburg (Oberfinanzdirektion, Justizbehörde, Landesrechnungshof), ab 1991 habe ich beim Aufbau der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern geholfen. Schwerpunkte waren Verwaltungsorganisation und Finanzwirtschaft. Lange Jahre war ich als Dozent für „Öffentliche Finanzwirtschaft“ und „Kommunales Haushaltsrecht“ tätig. Fünf Jahre habe ich den Stab des Innenministers geleitet. Auf diese Kenntnisse und Erfahrungen kann ich als Bürgermeister auch weiterhin zurückgreifen. Für mich steht das Wohl der Stadt im Vordergrund – nicht Parteipolitik! Ich habe immer ein offenes Ohr für die Ahrensburger, informiere mich regelmäßig bei Vereinen, Verbänden, Interessensgruppe und der Wirtschaft über deren Anliegen und helfe, wo ich kann.

Christian Conring, CDU:

Aus zahllosen Gesprächen weiß ich, dass viele Ahrensburger den Stillstand in unserer Stadt endlich beenden und eine dynamische und bürgerfreundliche Verwaltung erleben wollen. Mit einem Bürgermeister an der Spitze, der Verantwortung für die wichtigen Themen unserer Stadt übernimmt, der mit seinen Mitarbeitern die Ärmel hochkrempelt, auf Interessengruppen zugeht und etwas bewegt. Dessen Herz für Ahrensburg schlägt,weil er selbst in unserer schönen Stadt verwurzelt ist. Wer sich nach frischem Wind im Rathaus und in der Stadt sehnt, wer Fortschritte sehen möchte in Bereichen wie Gewerbeansiedlung, Stadtmarketing, preiswerten Wohnraum, Straßensanierung, Umgehungsstraßen, Kino usw. usw., sollte den Wechsel wählen und mir die Chance für den Start in ein modernes Ahrensburg geben!

Jörg Hansen, Grüne:

Wenn Sie einen Fokus auf Finanzen und Wirtschaft legen, dann wählen Sie bitte Christian Conring. Aber Obacht, außerhalb des Focus ist es dunkel und man übersieht leicht wichtige Dinge.

Wenn sie für ein „Weiter so !“ sind, nach dem Motto „ Dat löppt, dat heb wie schon immer so mokt“, dann wählen Sie bitte Michael Sarach.

Wenn Sie frischen Wind mögen, wie ich, wenn Sie ein modernes Rathaus wollen, mit motivierten Mitarbeitern,

wenn Sie Gewerbe nicht für die Ansiedlung suchen wollen, sondern sich aussuchen können wollen, wenn Sie eine lebenswerte Innenstadt mit florierenden Einzelhandel wollen, wenn Ihnen Ahrensburg so am Herzen liegt wie mir,

dann bin ich der richtige Mann für Sie!

Frage 19: Wer wäre, nach Ihnen der beste Bürgermeister und warum?

Michael Sarach, SPD

Beide Mitbewerber kenne ich seit Beginn meiner Amtszeit in ihren politischen Funktionen als Stadtverordnete. Ich habe gut mit ihnen zusammen arbeiten können.

Während des Wahlkampfes habe ich sie auch persönlich schätzen gelernt.

Das Ehrenamt als Stadtverordnete gehen sie mit viel Engagement an.

Beiden Bewerbern fehlt jedoch die für das Amt des Bürgermeisters erforderliche Erfahrung in großen Verwaltungen. Dies ist in allen Diskussionen immer wieder deutlich geworden. Selbstverständlich kann man alles lernen, aber beide würden lange Einarbeitungszeiten benötigen, um die umfangreichen und breit gefächerten Fach- und Rechtsgebiete als Verwaltungsleiter zu beherrschen. Die Qualität der Arbeit im Rathaus wäre in dieser Zeit beeinträchtigt.

Christian Conring, CDU:

Dies zu beurteilen überlasse ich gern den Ahrensburger Wählern. Allerdings ist schon bemerkenswert, dass bei drei von fünf Fraktionen in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung Einigkeit darüber besteht, dass es für die Zukunft der Stadt dringend an der Zeit ist, mit einem Wechsel an der Verwaltungsspitze für frischen Wind zu sorgen. In Stimmenanteilen repräsentieren diese Fraktionen 65,8 Prozent, stehen also für rund 2/3 der Wähler aus der letzten Kommunalwahl von 2013 (CDU, Grüne, WAB). Dies ist ein klares mehrheitliches Votum gegen eine zweite Amtszeit des aktuellen Bürgermeisters; ein Votum gerade derjenigen ehrenamtlichen Politiker, mit denen gemeinsam der zukünftige Bürgermeister die Geschicke der Stadt wieder auf Kurs bringen sollte.

Jörg Hansen, Grüne:

Darüber wird sich Gedanken gemacht, sollte es zu einer Stichwahl zwischen Christian Conring und Michael Sarach kommen.

Derjenige sollte ausgleichend zwischen Politik und Verwaltung sein. Er sollte das Rathaus besser organisieren können, um auf die heutigen und künftigen Herausforderungen der Stadt vorbereitet zu sein. Er sieht das Rathaus als Dienstleistungszentrum für die Bürger, Einzelhandel und Gewerbe.

Er sollte unabhängig sein und nicht das Sprachrohr einer Partei.

Frage 18: Was würde sich nach Ihrer Amtszeit in Ahrensburg geändert haben?

Michael Sarach, SPD:

– nach 40 Jahren gibt es endlich einen neuen Flächennutzungsplan

– weitere fünf Millionen Euro Schulden sind getilgt

– Verwaltung ist deutlich verschlankt

– das Rathaus strahlt wieder in Weiß

– das neue Schwimmbad ist eingeweiht

– Kino und Elektronikmarkt am Bahnhof

– Stadtmarketing arbeitet erfolgreich

– keine freien Gewerbeflächen mehr

– die Stadtverordneten haben meinem bereits vor drei Jahren vorgestellten Stadt- und Parkleitsystem zugestimmt

– sozialer Wohnungsbau bietet bezahlbaren Wohnraum

– Städtebauförderung: Hamburger Straße, Alter Markt im neuen Gewand

– Bürgervorsteher, Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister erklären Ahrensburger Modell für erfolgreich: „Wir sind eine gemeinsame Verwaltung“

Christian Conring, CDU:

Ahrensburg wird eine Kulturveränderung im Verwaltungshandeln vollzogen haben: Das WIR steht im Vordergrund. Statt bürokratischer Problemsuche sind pragmatisches Anpacken, bürgerfreundliche Lösungen und moderne Kommunikation selbstverständlich; Politiker und Verwaltung ziehen an einem Strang, um Herausforderungen wie Gewerbeansiedlung, Schuldenabbau, preiswerten Wohnraum, Umgehungsstraßen etc. zu meistern. Mitarbeiter der neuen Betriebe im Gewerbegebiet Beimoor Süd II erreichen auf der Nordtangente schnell ihre Wohnorte. Eine wachsende Zahl Ahrensbur-ger freut sich über preiswerte Wohnangebote. Die Innenstadt präsentiert sich dank der Arbeit des Stadtmarketings und dank der Umgestaltung der zentralen Plätze lebendiger denn je.

Jörg Hansen, Grüne:

Es gibt klare und eindeutige Kommunikationsstrukturen zwischen Politik und Verwaltung.

Der Einsatz der IT-Unterstützung ist in allen Bereichen optimiert und weiterentwickelt worden; inklusive eines Internet-Relaunches.

Die städtebauliche Entwicklung ist vorangetrieben worden. Ahrensburgs Innenstadt wird sich verändert haben.

Es gibt echte Stadtwerke (Energie, Entsorgung, Wohnen).

Ahrensburg ist Teilhaber einer Wohnungsbaugesellschaft, und es ist bereits geförderter Wohnraum entstanden

Frage 17: Wie können Ahrensburgs Schulden abgebaut werden?

Michael Sarach, SPD:

Schuldenabbau setzt sparsames Wirtschaften und stetige Verbesserung der Einnahmen voraus. Schulden belasten den Etat jährlich mit einer Million Euro. Zu Beginn meiner Amtszeit hatte die Stadt 30 Millionen Euro Schulden. Davon sind in den letzten fünf Jahren fünf Millionen Euro getilgt worden. Durch sparsames Wirtschaften möchte ich diesen Kurs fortsetzen. Eine der wichtigsten Einnahmequellen ist die Gewerbesteuer. Um die zu sichern, muss der Gewerbestandort Ahrensburg attraktiv bleiben. Firmen müssen gehalten werden. Ich habe die Expansionen von gut einem Dutzend Betrieben persönlich erfolgreich begleitet. In zwei Fällen war es leider nicht möglich, weil wir nötige Flächen zur gewünschten Zeit nicht anbieten konnten. Die Erschließung neuer Flächen steht bevor. Die Vermarktung hat begonnen.

Christian Conring, CDU:

Wie man Schulden abbaut,konnte ich in den letzten fünf Jahren als Vorsitzender des Finanzausschusses zeigen: Verzicht auf Neukredite und jährliche Tilgung von mehr als einer Million Euro. Obwohl die von Bürgermeister Sarach vorgelegten Haushaltsentwürfe stets neue Kredite vorsahen – allein in den letzten drei Jahren mehr als 15 Millionen. Wäre die Politik dem gefolgt, wäre die Stadt heute mit deutlich über 40 Millionen Euro verschuldet. Nebenbei: Die Verwaltung ist mit den Jahresabschlüssen stets im Rückstand. Mit Hilfe externer Berater (bisher über 300.000 Euro) werden die Versäumnisse jetzt aufgearbeitet. Das von der Politik 2012 beschlossene Kennzahlensystem – ein wichtiges Steuerungsinstrument – konnte der Bürgermeister bisher ebenfalls nicht umsetzen.

Jörg Hansen, Grüne:

Die strukturellen Defizite in der Ergebnisrechnung müssen nachhaltig aufgelöst werden. Eigenbetriebe müssen in eine Gesamtbetrachtung einfließen. Bisher hat die kurzfristige betriebswirtschaftliche Sichtweise immer mehr Bedeutung gehabt als die langfristige volkswirtschaftliche. Das muss überdacht werden, da Steuern und Abgaben nur dann mit den Ausgaben steigen werden, wenn durch mutige, sinnvolle und langfristige Investitionen die Attraktivität der Stadt für Unternehmen und Bewohner erhöht wird. Zur Vermeidung des strukturellen Defizits müssen auch die Einnahmen verbessert werden. Dies muss nicht zwangsläufig über eine Erhöhung der Steuern erfolgen, auch eine Stadt kann betriebswirtschaftlich tätig werden (siehe Norderstedt) und Gewinn machen.

Frage 16: Ist Ahrensburgs Infrastruktur gerüstet für den hohen Bevölkerungsanteil von Senioren?

Michael Sarach, SPD:

Problemlos müssen Senioren alle Versorgungseinrichtungen erreichen können. Nicht alle fahren Auto. Daher brauchen wir einen guten, flächendeckenden öffentlichen Nahverkehr, gute Rad- und Fußwege. Der Kreis trägt nur die Grundversorgung im Nahverkehr. Für eine bessere Anbindung der Stadtteile und wichtiger Einrichtungen zahlt die Stadt jährlich über 300.000 Euro. Die Notwendigkeit, unser Radwegenetz zu verbessern, ist ausgiebig besprochen. Das Kopfsteinpflaster in der City ist für viele Menschen, insbesondere wenn sie auf Gehhilfen angewiesen sind, ein Problem. In der Rathausstraße ist durch Verlegung glatter Randstreifen eine annehmbare Lösung gefunden worden. Diesem Beispiel könnte in anderen Fällen gefolgt werden. Fußgängerampeln müssen auf langsamere Fußgänger eingestellt werden.

Christian Conring, CDU:

Bildungs-und Beschäftigungsangebote im Peter-Rantzau-Haus und der VHS, gesundheitsorientierte Kurse für Senioren in Vereinen und Badlantic sowie kulturelle Aktivitäten in städtischen Veranstaltungsorten bilden ein breites Spektrum für Senioren. Die Infrastruktur ist gut aufgestellt mit kurzen Wegen, dem ÖPNV-Netz, den in Kürze behindertengerechten U-Bahn-Zugängen und der Möglichkeit, die Läden in der City mit dem Auto direkt zu erreichen. Verbesserungsbedarf besteht in der Gestaltung der Innenstadtwege mit alters- und behindertengerechten Gehwegbelägen, der Ergänzung von Fußgängerüberwegen und der klaren Hierarchisierung von Fußgänger- und Radverkehr. Auf dem freien Wohnungsmarkt fehlt es an preiswerten Angeboten. Hier ist die Stadt gefordert.

Jörg Hansen, Grüne:

Seniorengerechte Stadtentwicklung darf nicht auf Teilbereiche wie die Innenstadt begrenzt sein. Sie muss die Gesamtstadt mit Stadtteilen und Nebenzentren betrachten. In Arbeit ist die Barrierefreiheit des ÖPNV: Umbau der U-Bahnhöfe West und Ost und ausschließlicher Einsatz von behindertengerechten Bussen, Umbau der Haltestellen. Beim weiteren Umbau der innerstädtischen Flächen, zum Beispiel zum„Shared Space“, ist für Sehbehinderte ein Orientierungs- und Leitsystem, das kontrastreiches Hervorheben von Stufen, Treppen und Hindernissen beinhaltet, vorzusehen. Ich schlage einen Aktionsplan für den behindertengerechten Umbau aller öffentlichen Gebäude vor. Dies gilt auch für Schulen, damit VHS-Kurse auch dort durch Senioren besucht werden können.

Frage 15: Wie würden Sie einen typischen Ahrensburger Bürger charakterisieren?

Michael Sarach, SPD:

Einen typischen Ahrensburger gibt es meiner Meinung nach nicht. Die einzelnen „Quartiere“ der Stadt mit ihren unterschiedlichen Wohnumfeldern haben verschiedenartige und unterschiedliche Menschen angezogen und tun dies auch heute noch. Ich denke da an das dörflich-ländliche Ahrensfelde, das Wohnprojekt Wulfsdorf Allmende, den Hagen, das Neubaugebiet Erlenhof. Einiges ist bei den Bewohnern der verschiedenen Quartiere jedoch häufig anzutreffen: sie sind kritisch, engagiert und anspruchsvoll.

Christian Conring, CDU:

Gegenfrage: Wie würden Sie einen typischen Journalisten charakterisieren? Scherz beiseite: Ich halte nichts davon, in Schubladen zu denken. Mir ist es lieber, jeden in seiner Individualität vorurteilsfrei ernst zu nehmen. In den vielen Gesprächen mit Ahrensburgern stoße ich auf eine unglaubliche Vielfalt an Themen und Menschen, die sich in unterschiedlichster Weise tatkräftig für ihre spezielle Herzensangelegenheit engagieren; häufig tun sie dies im Ehrenamt. Vielen ist gemein, dass sie eine weltoffene und tolerante Geisteshaltung pflegen, die auch die Meinung des Andersdenkenden respektiert und als mögliche Gedankenanregung schätzt. Gut gefallen hat mir daher das Plakatmotto des Interkulturellen Herbstes „Vielfalt, das Beste gegen Einfalt“. Zum Schluss nun doch der Versuch eines Resümees: „Selbstbewusste Individualisten mit Herz!“

Jörg Hansen, Grüne:

Warum keine Bürgerin? Ich beantworte die Frage geschlechtsneutral. Wir sind überwiegend bürgerlich und stadtverbunden. Unsere Ansprüche an Verwaltung und Politik sehen wir nicht immer angemessen vertreten. Wir sind überwiegend gut situiert und eher Autofahrer als Radfahrer, obwohl diese stark im Kommen sind. Neuem gegenüber sind wir typisch norddeutsch zurückhaltend. Wenn allerdings das Eis gebrochen ist, sind wir aufgeschlossen und offen. Über blaue Kunst streiten wir uns innig, genau wie über Betondenkmäler aus den Siebzigern. Auf unser Stadtfest lassen wir nichts kommen, und wir fordern leidenschaftlich ein Kino, obwohl wir keine Kinogänger sind. Bei Kastenlinden gehen wir auf die Barrikaden. Kurz gesagt: anspruchsvoll, streitbar, aber im Grunde des Herzens liebenswert.

Frage 14: Wie beurteilen Sie die Zahl der Großveranstaltungen in Ahrensburg? Zu viel? Zu wenig? Genau richtig?

Michael Sarach, SPD:

Das Angebot an Großveranstaltungen ist breit und vielfältig. Ich denke, für fast jeden Geschmack ist etwas dabei. Großveranstaltungen bringen Menschen aus dem Umland in die Stadt und machen Ahrensburg spannend und abwechslungsreich. Noch mehr Großveranstaltungen verträgt die Stadt meiner Ansicht jedoch kaum. Jede ist eine Herausforderung an alle Beteiligten in der Verwaltung, bei der Polizei, bei den Ordnungs- und Reinigungsdiensten. Diese kommen nur noch „mit Mühe hinterher“.

Wir dürfen auch nicht vergessen: Großveranstaltungen stellen für betroffene Anwohner und den Einzelhandel Einschränkungen und Belastungen dar. Die Grenze des Zumutbaren ist meines Erachtens erreicht und sollte nicht überschritten werden.

Christian Conring, CDU:

Als Ahrensburger lieben meine Familie und ich Veranstaltungen wie das Stadtfest, die Musiknacht, das Weinfest, den Kinosommer oder auch unseren gemütlichen, kleinen Weihnachtsmarkt. Ich bin der Ansicht, dass jede Veranstaltung, die Menschen zusammenbringt, jedes Fest, das Lebenslust aber auch Kaufkraft in Ahrensburg konzentriert, ein Gewinn für uns alle ist. Natürlich auch für die Touristen, die Ahrensburg besuchen und in ihrer Heimat wiederum für Ahrensburg werben. Den richtigen Mix und die richtige Zahl solcher Veranstaltungen zu ermitteln sowie die Termine zu koordinieren und hierfür zu werben, ist die zentrale Aufgabe eines professionellen Stadtmarketings, das bisher in Ahrensburg fehlt. In enger Abstimmung mit Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Vereinen muss eine neue „Marke“ Ahrensburg entwickelt und beworben werden.

Jörg Hansen, Grüne:

Das entscheidet nicht der Bürgermeister, da Großveranstaltungen nicht durch die Stadt veranstaltet werden, sondern nur von ihr ordnungsrechtlich geregelt werden. Die Menschen stimmen mit den Füßen über den Wert einer Veranstaltung ab.

Ein gutes Beispiel für veränderte Anforderungen ist die überaus erfolgreiche Veranstaltung der Foodtrucks, mit einem reichhaltigen Angebot auch an vegetarischen und veganen Speisen. Dieses Angebot war zum Beispiel bei der Veranstaltung „Stormarn kocht auf“ überhaupt nicht vorhanden.

Hinsichtlich des Stadtmarketings kann die Verwaltung nur jeden potenziellen Veranstalter, der bereit und in der Lage ist, die ordnungsrechtlichen Vorgaben einzuhalten, begrüßen.

Frage 13:Wie wollen Sie während einer möglichen Amtszeit den Kontakt zu den Bürgern pflegen?

Michael Sarach, SPD:

Von Beginn meiner Amtszeit an habe ich regelmäßig Bürgersprechstunden vorwiegend außerhalb des Rathauses durchgeführt. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen. Ich werde dies also gerne fortsetzen. Für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger habe ich für Gespräche im Rathaus zur Verfügung gestanden. Das wird selbstverständlich so bleiben. Beibehalten werde ich natürlich auch meine Gespräche mit Vereinen, Verbänden, Interessengemeinschaften und Unternehmen.

An neuen Projekten wie Flächennutzungsplan und Städtebauförderung habe ich zeigen können, wie ich mir frühzeitige Bürgerinformation und -beteiligung vorstelle. Ich wünsche mir allerdings, dass meine Gesprächsangebote an Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung in Zukunft intensiver als bisher angenommen werden.

Christian Conring, CDU:

Aus zahlreichen Gesprächen nehme ich wahr, dass der Kontakt zum Rathaus häufig als obrigkeitlich, bürokratisch und nicht bürgerfreundlich empfunden wird. Unternehmer berichten von einer eher abwehrenden Haltung gegen neue Projekte, die eine Unlust zu unternehmerischen Engagements in Ahrensburg erzeugt. Die stark rückläufige Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen ist eine Folge. In meiner 20-jährigen beruflichen Erfahrung in der Wirtschaft spielten Kundenbetreuung und Service immer eine große Rolle, so dass ich hier die richtigen Impulse setzen kann. Wir müssen hin zu einer Kultur des lösungsorientierten Denkens und Entscheidens. Verbindliche Antworten sollten ebenso selbstverständlich sein wie Freundlichkeit und Wertschätzung. Dringend überarbeitungsbedürftig ist der verstaubte elektronische Zugang zum Rathaus.

Jörg Hansen, Grüne:

Da ich in Ahrensburg wohne, bin ich hier auch fest verwurzelt. Schon heute werde ich von Bürgern auf der Straße, auf dem Wochenmarkt oder in meinem Stadtteil auf das aktuelle Tagesgeschehen angesprochen. Oder Ahrensburger treten mit Problemen an mich heran.

Da eines meiner Hauptanliegen eine bessere Kommunikation zu Politik und Bürgern ist, werde ich auch wichtige Entscheidungsprozesse transparent gestalten und dadurch mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Eine regelmäßige Bürgerfragestunde, aber auch die Möglichkeit eines kurzfristigen Kontaktes ist für mich selbstverständlich.

Außerdem werde ich den antiquierten Internetauftritt der Stadt an die heutigen Ansprüche anpassen.


Frage 12: Welche drei Gebäude würden Sie für die Unterbringung von Flüchtlingen anbieten?

Michael Sarach, SPD:

Mit drei Gebäuden oder Flächen wird eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte in Ahrensburg nicht zu meistern sein. Bis zu 400 Flüchtlinge werden wir in diesem Jahr aufnehmen und betreuen müssen. Obwohl wir in diesem Jahr fast zwei Millionen Euro in den Ausbau der Unterbringungsplätze investiert haben, werden diese Kapazitäten Ende des Jahres erschöpft sein. Bereits jetzt mieten wir in großem Umfang privaten Wohnraum an. Das ehemalige THW-Gebäude am Weinberg steht bereit. In Kürze wird die Turnhalle der Fritz-Reuter-Schule vorbereitet. Alle Flächen im Eigentum der Stadt – ob in Wohn- oder Gewerbegebieten – werden auf Eignung und Verfügbarkeit geprüft. Mit Eigentümern leer stehender Wohn- und Gewerbegebäude wird über Nutzungsverträge verhandelt.

Christian Conring, CDU:

Das Thema Flüchtlinge ist aus meiner Sicht kein Wahlkampfthema. Vielmehr handelt es sich um eine Herausforderung, die wir nur alle gemeinsam bewältigen können. In der Ahrensburger Politik und Verwaltung besteht Konsens darüber, dass die Unterbringung von Flüchtlingen möglichst dezentral in kleineren Wohneinheiten erfolgen soll, um die Integration in die Nachbarschaft so einfach wie möglich zu gewährleisten. Die bekannten Standorte sind die Einrichtungen am Reeshoop, am Reesenbüttler Redder, in der Langen Koppel, am Bornkampsweg und der Neubau im Ahrensburger Kamp. Da schon jetzt absehbar ist, dass weitere Kapazitäten benötigt werden, werden auch Räumlichkeiten des THW, die Turnhalle der Fritz-Reuter-Schule und Räume des Vereins Heimat vorbereitet.

Jörg Hansen, Grüne:

Ich glaube nicht, dass wir die Suche auf drei Gebäude oder Flächen begrenzen können. Hier müssen wir alle bisherigen Ansätze überdenken. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist soziales und humanes Gebot. Ahrensburg muss seinen Beitrag leisten. In jedem Fall muss eine Konzeptentwicklung transparent, aber nicht weniger konsequent erfolgen. Die Unterkünfte sollten in kleineren Einheiten errichtet werden. Dies erleichtert die Integration in die Nachbarschaft und nimmt Ängste bei Anwohnern. Sie sollten bevorzugt innerhalb solcher Quartiere entstehen, in denen eine funktionierende Nachbarschaft Unterstützung leisten kann. Zu prüfen sind z. B. die Flächen der Autohäuser an der Hamburger Straße, im Helgolandring, östlich des Starweges, aber auch kirchliche Flächen.

Frage 11: Wie und wo könnten in der Stadt mehr „bezahlbare“ Wohnungen entstehen?

Michael Sarach, SPD:

Im Entwurf des neuen Flächennutzungsplans sind für eine Wohnbebauung grundsätzlich in Frage kommende Grundstücke dargestellt. Diesen Entwurf habe ich den Stadtverordneten zur Entscheidung vorgelegt, nachdem dies 20 Jahre versäumt wurde.

Die Stadt hat natürlich bei Grundstücken, die in ihrem Eigentum stehen, den größten Einfluss auf die Art der Nutzung und Bebauung. Dazu gehören Flächen wie Kastanienallee, Helgolandring, Alte Reitbahn. Für den Bau braucht die Stadt Partner (z.B. Wohnungsbaugenossenschaften) oder eine eigene städtische Gesellschaft. Bei Flächen, die im Eigentum Anderer stehen, sind die Einflussmöglichkeiten der Stadt deutlich geringer. Hier sind für weite Teile der Stadt zunächst seit Jahrzehnten fehlende oder überholte Bebauungspläne zu erstellen oder anzupassen.

Christian Conring, CDU:

Ahrensburg benötigt dringend ergänzende Wohnungsangebote für Menschen mit geringerem Einkommen, wie z.B. junge Bürger, Alleinerziehende oder Rentner. Die vorhandenen Angebote liegen überwiegend im Hochpreisniveau. Daher ist es erforderlich, dass die Verwaltung mit Hochdruck Bebauungspläne für innerstädtische Brachflächen aufstellt. Diverse Vorschläge aus der Politik liegen vor. So hat z.B. die CDU-Fraktion vor einem Jahr beantragt, das Bebauungsplanverfahren für das städtische Grundstück Kastanienallee in die Wege zu leiten, ohne dass bis heute ein Fortschritt erkennbar wäre. Ferner bietet sich auch das ehemalige VW-Areal an der Hamburger Straße an. Auch hier fehlt es an einem Bebauungsplan. Dies möchte ich gern endlich in die Tat umsetzen.

Jörg Hansen, Grüne:

Wohnraum muss bedarfsgerecht entwickelt werden, ein Bedarf kann nicht über die Bedürfnisse der Makler und Grundeigentümer definiert werden. Geförderter Wohnungsbau sollte der Stadt langfristig, also mehr als 20 Jahre, zur Verfügung stehen. Darum würde ich ein Konzept zur Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft oder etwas Ähnlichen vorschlagen. Nur so können die knappen Flächen langfristig zu einem festgeschriebenen Teil sozial genutzt werden.

Entwicklungsflächen können auf der Alten Reitbahn, am Spechtweg/Brauner Hirsch, aber auch östlich des Starwegs untersucht werden. Die Kirschplantage ist hinsichtlich der Quartiersdurchmischung ein gutes Beispiel.

Frage 10: Wie wollen Sie die Zusammenarbeit von Verwaltung und Politik verbessern?

Michael Sarach, SPD: Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadtverordneten und Verwaltung setzt das einvernehmliche Verständnis voraus, dass beide die gemeinsame Stadtverwaltung sind. Den ehren-amtlichen Stadtverordneten ist zur Erfüllung ihrer Aufgaben die hauptamtliche Verwaltung mit dem notwendigen Fachwissen an die Seite gestellt. Sie sind nicht Regierung und Opposition! Mein Ziel, dieses Verständnis Allen in haupt- und ehrenamtlicher Verwaltung zu vermitteln, habe ich zu meinem großen Bedauern bisher noch nicht ganz erreicht. Ich werde weiter daran arbeiten: Durch frühzeitige und umfassende Information möchte ich ein gelegentlich noch vorhandenes Misstrauen der Stadtverordneten gegenüber der Verwaltung weiter abbauen. Dass ich auf dem richtigen Weg bin, erkenne ich daran, dass die Zusammenarbeit in den Fachausschüssen bereits jetzt gut funktioniert.

Christian Conring, CDU: Nur wenn man miteinander spricht, wird man etwas erreichen können. Daran mangelt es seit vielen Jahren und so gelingt es nicht, wichtige Zukunftsprojekte anzugehen und umzusetzen. Ich stehe ein für eine offene Gesprächskultur, in der gemeinsam, parteiübergreifend und lösungsorientiert debattiert, entschieden und umgesetzt wird. Regelmäßige Gesprächsrunden zwischen Bürgermeister und politischen Fraktionen sind dafür unerlässlich. Wir brauchen endlich einen Bürgermeister, der sich als dynamischer Motor der Stadtverwaltung versteht, nicht nur als ausführendes Organ der Politik. Ich möchte weg von der jahrelangen Kultur des Reagierens, Abwehrens und Suchens von Problemen. Mein Ziel ist aktives Gestalten unserer schönen Stadt und Nutzung der vielen großen Chancen, die Ahrensburg in der Metropolregion hat.

Jörg Hansen, Grüne: In dem Wort Zusammenarbeit steckt ja das Wort „Zusammen“. Das kam mir in der Vergangenheit oft zu kurz. Ich pflege mit allen Ahrensburger Parteien und der Verwaltung einen guten Umgang. Dass eine gute Zusammenarbeit funktioniert, habe ich als Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses bewiesen. Das Zauberwort heißt Kommunikation. Hier existiert ein Nachbesserungsbedarf. Dazu kommt eine klare Aufgabenteilung: Die Politik beschließt, was zu tun ist und die Verwaltung bestimmt, wie es zu tun ist.

Frage 9: Was fehlt Ahrensburg, um eine liebens- und lebenswerte Stadt zu sein?

Michael Sarach, SPD:

Ahrensburg ist liebens- und lebenswert! Ahrensburg ist eine Stadt mit vielen Vorzügen und großem Potenzial!

Ich wünsche mir, dass wir diese Vorzüge gemeinsam viel stärker und viel öfter in den Vordergrund stellen!

Natürlich gibt es das Eine oder Andere, das uns (noch) nicht gefällt, aber wir könnten mehr Freude haben an dem, was wir in und an Ahrensburg haben.

Ein stärkeres Wir-Gefühl, ein „Wir ziehen an einem Strang“ würde der Stadt guttun.

Christian Conring, CDU:

Ich empfinde es als großes Glück, seit 10 Jahren mit meiner Familie in dieser liebens- und lebenswerten Stadt wohnen zu dürfen. Aber auch Gutes kann stetig verbessert werden: Ein Kino wäre schön, für das Einkaufserlebnis Innenstadt wären mehr Auto- und Fahrradstellplätze gut, bei der Straßengestaltung muss mehr auf den großen Teil älterer Menschen und deren Bedürfnisse geachtet werden (z.B. ebene Bodenbeläge für Nutzung mit Rollatoren), der ÖPNV kann an einigen Stellen noch optimiert und das Hortplatzangebot erweitert werden. Und die Ausweisung von Bebauungsplänen mit günstigem Wohnungsangebot genießt hohe Priorität. Ich wünsche mir außerdem, dass sich die öffentlichen Wege und Grünflächen, insbesondere an den Haupteinfallsstraßen – quasi als Visitenkarte – in einem saubereren und gepflegteren Zustand präsentieren, zum Beispiel an der AOK-Kreuzung.

Jörg Hansen, Grüne:

Es sollte noch mehr Plätze zum Verweilen geben. Wie es funktioniert, zeigt das Rondeel in der Innenstadt. Hier treffen sich die Menschen, reden miteinander, trinken Kaffee. Der Umbau der Großen Straße scheint mir auch gelungen, während die Gestaltung der Klaus-Groth-Straße mir wie ein Rückschritt in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts erscheint: Eine Steinwüste, ohne Grün, ohne Aufenthaltsqualität. Lassen Sie uns gemeinsam beim anstehenden Umbau der Hamburger Straße zwischen AOK-Knoten und Rondeel mutiger sein. Lassen Sie uns alle gewinnen, die BürgerInnen und die Geschäftsleute. Die Gestaltungsphilosophie des Shared Space wäre meine Idee. Was auch immer in der Hamburger Straße passieren wird: Die BürgerInnen und die Kaufleute müssen mitgenommen werden.

Frage 8: Wenn jemand Sie in weiter entfernten Regionen fragt, was Ahrensburg besonders macht, was antworten Sie?

Michael Sarach, SPD:

Wir wohnen in einem lebendigen Mittelzentrum in der Metropolregion Hamburg mit direkter Anbindung an die Großstadt über U-Bahn und Regionalbahn, aber umgeben von Naturschutzgebieten mitten im Grünen.

Ahrensburg verfügt über einen hochwertigen, breit gefächerten Einzelhandel und über vielfältige Angebote bei Kultur und Sport.

Viele verschiedene Schulen und ein vorbildliches Kinderbetreuungsangebot zeichnen unsere Stadt aus.

Sie bietet außerdem hervorragende Arbeitsmöglichkeiten insbesondere für Fachkräfte in allen Bereichen bei weltweit erfolgreichen Unternehmen. Unsere Arbeitslosenquote beträgt nur 3,2 Prozent.

Christian Conring, CDU:

Touristisch und als Identifikationsmerkmal für Ahrensburg sind das Schlossensemble und die barocke Stadtarchitektur besonders hervorzuheben. Aber Ahrensburg hat noch viel mehr zu bieten: Eine sehr lebendige Einkaufsinnenstadt mit vielen attraktiven kulturellen und gastronomischen Angeboten, grüne Wohngebiete mit zauberhafter historischer Architektur und weitläufige Naherholungsgebiete. Ahrensburg verfügt über moderne Schulen und Kindertagesstätten, berufliche Fortbildungsangebote und Freizeitangebote für Senioren im städtischen Peter-Rantzau-Haus und der Volkshochschule. Zahlreiche zum Teil international erfolgreiche Unternehmen bieten vielfältige berufliche Perspektiven. Dank der vier Bahnhöfe und der nahen Autobahn gibt es eine perfekte Verkehrsanbindung an die Metropole Hamburg aber auch für den Strandbesuch an der Ostsee. Eine Stadt zum Verlieben!

Jörg Hansen, Grüne:

Besonders ist sicher die Lage Ahrensburgs. Einerseits die Ruhe und Beschaulichkeit einer Mittelstadt, andererseits die Nähe zur Millionenstadt Hamburg mit dem gesamten Angebot an kultureller Vielfalt von Großveranstaltungen, sportlichen Events, Theater und vielem anderen mehr.

Auf der anderen Seite ist Ahrensburg die Stadt im Grünen, bietet Naherholung in Stormarn und die Nähe zum Meer. Es gibt die Anbindung durch U-Bahn, Regionalbahn und Autobahn. Dazu hat Ahrensburg ein prosperierendes Gewerbe und eine niedrige Arbeitslosigkeit. Und natürlich die liebenswerten Ahrensburgerinnen und Ahrensburger selbst, nordisch by nature.

Frage 7: Soll Ahrensburg neue Bürger locken? Wenn ja, wie wollen Sie die Stadt dafür attraktiv machen?

Michael Sarach, SPD:

Um eine Stadt mit einer lebendigen Mischung aller Altersgruppen zu bleiben, braucht Ahrensburg insbesondere junge Familien. Die Bereitstellung von Wohnungen, die auch für junge Menschen bezahlbar sind, ist also eine zentrale Aufgabe in nächster Zeit!

Die Stadt ist schon jetzt für junge Menschen attraktiv. Wir haben Arbeitsplätze, abwechslungsreichen Einzelhandel, ausgezeichnete Kinderbetreuungsmöglichkeiten und sehr gute Schulen. Ich wünsche mir aber, dass das Radwegenetz sowie das Breitbandkabelnetz schneller verbessert und ausgebaut werden. Die Stärken unserer Stadt müssen über die Grenzen hinaus intensiver bekannt gemacht werden. Hierfür brauchen wir schon seit Langem ein effektives Stadtmarketing. Leider ist dies vor drei Jahren von zwei Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung verhindert worden.

Christian Conring, CDU:

Ahrensburg ist als Wohnort äußerst attraktiv. Die Nachfrage ist vorhanden. Das ist gut so, denn nur so kann eine Überalterung der Bevölkerung verhindert werden. Schon jetzt sind mehr als 30 Prozent älter als 60, doch wir wollen auch zukünftig die Schulen und Kita-Einrichtungen auslasten, die Betriebe brauchen auch zukünftig Arbeitskräfte, die Geschäfte freuen sich auch zukünftig über kaufkräftige Kunden im mittleren Alter. Und last but not least: Neue Bürger heißt auch mehr Steuereinnahmen. In Ahrensburg fehlen allerdings Wohnangebote unterhalb des Hochpreisniveaus. Daher ist es dringend erforderlich, dass die Verwaltung Bebauungspläne für innerstädtische Flächen aufstellt. Diverse Vorschläge aus der Politik liegen seit langem vor, wie z.B. die Kastanienallee oder das ehemalige VW-Gelände. Dies möchte ich gern endlich in die Tat umsetzen.

Jörg Hansen, Grüne:

Ja, in dem Rahmen wie ihn die Zukunftswerkstatt im Jahre 2008 vorgeschlagen hat. Diesem Vorschlag des moderaten Wachstums ist die Politik gefolgt und hat dies auch im integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) festgeschrieben. In dieser Größenordnung sollte die Bevölkerung Ahrensburgs auch wachsen, alleine auch, um möglichst eine gemischte Altersstruktur zu gewährleisten. Die Attraktivität einer Stadt wird bestimmt durch das Angebot von Wohnraum, auch günstigem, und dem soziokulturellen Angebot einer Stadt. Hier haben wir in Ahrensburg noch etwas zu tun. Der Anfang ist getan, durch die Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung und der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes. Ebenso muss die Entwicklung der sozialen Infrastruktur im Auge behalten werden.

Frage 6: Braucht Ahrensburg einen Stadtpark? Warum (nicht)?

Michael Sarach, SPD:

Ein Stadtpark ist sicherlich nicht zwingend notwendig und muss auch nicht sofort realisiert werden. Aber: Ein Stadtpark würde die Attraktivität der Stadt weiter erhöhen und die Lebensqualität im Zentrum steigern. Aus diesen Gründen hat der Umweltausschuss bereits 2009 eine Entwurfsplanung beschlossen. Wegen anderer Prioritäten und aus finanziellen Gründen musste das Vorhaben immer wieder zurückgestellt werden.

Jetzt bietet das Städtebauförderprogramm in den nächsten Jahren die Chance, diesen Park mit finanzieller Unterstützung des Bundes und des Landes zu realisieren.

Konzipiert als „Mehrgenerationenpark“ könnte er einen Beitrag sein, das Miteinander der Generationen in Ahrensburg zu fördern.

Diese Gelegenheit sollten wir meines Erachtens nicht versäumen

Christian Conring, CDU:

Nein, Ahrensburg braucht keinen Stadtpark. Jeder Ahrensburger hat die Möglichkeit, in wenigen Minuten – mit dem Rad oder fußläufig – weiträumige Grünanlagen zu erreichen. Ich werbe dafür, den Stormarnplatz als innerstädtische Sport- und Freizeitfläche für junge Ahrensburger beizubehalten. Freie Flächen könnten künftig das bestehende Angebot an junges Publikum erweitern und ergänzen.

Außerdem brauchen wir die hierfür veranschlagten finanziellen Mittel viel dringender für die Sanierung unserer Straßen und Radwege sowie die Modernisierung unserer Schulen. Der Vorstoß des amtierenden Bürgermeisters verkennt die Prioritäten und ist aus meiner Sicht als plumpes Wahlversprechen zu qualifizieren. Viel wichtiger als ein neuer Park ist es, die vorhandenen Grünanlagen besser zu pflegen, beispielsweise den Aalfangpark, der sich in desolatem Zustand befindet.

Jörg Hansen, Grüne:

Ich glaube nicht, dass Ahrensburg einen Stadtpark braucht. Ahrensburg ist die Stadt im Grünen, hat Grünzüge wie den Katzenbuckel und Grauen Esel, den Schlosspark mit Aue, den Aalfangpark, die parkähnliche Neuanlage der Großen Straße. Jeder Park, jeder Grünzug bedeutet ja auch Unterhalt und die damit verbundenen Kosten.

Hier kommt Ahrensburg schon heute mit den vorhandenen Flächen kaum hinterher. Wichtiger wäre hier, die Verweilflächen im innerstädtischen Raum zu erweitern und einladender zu gestalten.

Frage 5: Braucht Ahrensburg ein Kino? Warum (nicht)?

Michael Sarach, SPD:

Die Freizeit- und Kulturangebote der Stadt Ahrensburg sind vielfältig und von hoher Qualität. Nur ein Kino gehört seit vielen Jahren nicht mehr dazu und wird von vielen Ahrensburgern vermisst.

Als Mittelzentrum in der Metropolregion Hamburg ist Ahrensburg als Kinostandort für verschiedene Betreiber interessant.

Ich unterstütze die Bestrebungen, in Ahrensburg ein Kino anzubieten.

Verhandlungen mit potenziellen Investoren laufen.

Christian Conring, CDU:

Fakt ist, dass sich die große Mehrheit der Ahrensburger ein Kino als Kulturangebot und Begegnungsstätte für Jung und Alt wünscht. Niemand bräuchte dann für einen Kinobesuch nach Hamburg zu fahren. Außerdem würde Ahrensburg mit einem Kino weiter an Attraktivität für das ganze Umland gewinnen. Die Lebendigkeit unserer Innenstadt mit ihren Geschäften und Restaurants würde von zusätzlichen Kinobesuchern profitieren.

Wir sollten deshalb die vorhandene Chance auf ein Kino entschlossen nutzen! Seit mehr als einem Jahr steht ein leistungsfähiger Kinobetreiber bereit, der Interesse am Standort Ahrensburg zeigt und erfolgreich in anderen Städten vergleichbarer Größe Kinos betreibt. Ich frage mich, warum der politische Mehrheitsbeschluss zur Einleitung des Planungsverfahrens vom Bürgermeister seit nunmehr 14 Monaten blockiert wird.

Jörg Hansen, Grüne:

Brauchen sicherlich nicht. Das alte Kino ist ja nicht zuletzt wegen mangelndem Zuspruch aufgegeben worden. Als wünschenswert sehe ich das Kino schon an.

Die neue Idee, das Kino am alten Lokschuppen zu bauen, ist mein Favorit. Der mögliche Kinobetreiber ist davon überzeugt, in Ahrensburg ein Kino wirtschaftlich zu betreiben. In vergleichbaren anderen Städten scheint das Konzept zu funktionieren. Ich würde mir allerdings nicht nur Mainstreamfilme wünschen, sondern auch einen Saal für künstlerisch anspruchsvolle Filme vorzuhalten.Die Stellplatzproblematik und eventuell auftretende Verkehrsprobleme müssten natürlich vorher untersucht werden, aber das trifft auf alle potentiellen Standorte zu. Aus meiner Sicht wäre es auch sinnvoll, das Gebäude für eine mögliche andere Nachnutzung zu planen

Frage 4: Braucht Ahrensburg auch in Zukunft das Badlantic? Warum (nicht)?

Michael Sarach, SPD:

Ein Schwimmbad ist für mich unverzichtbar. Kinder in Ahrensburg müssen vor Ort schwimmen lernen können, Schulen und Sportvereine brauchen ein Schwimmbad. Es muss für jeden Einzelnen auch außerhalb von Vereinen die Möglichkeit geben, ohne lange Anfahrtswege Baden gehen zu können. Das Badlantic ist „in die Jahre gekommen“. Noch in diesem Jahr sind grundlegende Entscheidungen über seine Zukunft zu treffen.

Glücklicherweise ist die Stadt seit Anfang des Jahres Alleineigentümerin des Bades und kann diese Entscheidungen in eigener Verantwortung treffen.

Es wird um die Frage Sanierung oder Neubau und um die Frage des Standortes gehen. Ich werde die Gründung einer „Sportpark GmbH“ in die politische Diskussion einbringen, um alle steuerlichen Vorteile für die Stadt zu realisieren.

Christian Conring, CDU:

Ein klares Ja! Als Mittelzentrum in Stormarn braucht Ahrensburg selbstverständlich ein Schwimmbad, schon allein, um unseren Kindern das Schwimmen beizubringen. Auch für den Schwimmsport in Vereinen oder gesundheitsorientierte Kurse hat sich das Badlantic sehr bewährt. Bei kontinuierlicher Modernisierung erscheint mir das Badlantic für diesen Zweck geeignet und zukunftsfähig.

Für Alternativüberlegungen an einem anderen Standort bin ich offen, warte aber seit nunmehr fast einem Jahr auf das vom Bürgermeister hierfür zugesagte Konzept. Auch hier zeigt sich deutlich, dass viele Projekte im Rathaus ihre „letzte Ruhestätte“ finden.

Jörg Hansen, Grüne:

Ich denke, ein Mittelzentrum wie Ahrensburg braucht auch zukünftig ein Schwimmbad. Ob es das Badlantic in der heutigen Form und Nutzung sein wird, sollte geprüft werden. Wir brauchen ein Bad für den Schul- und Vereinssport und als Freizeitmöglichkeit.

Dagegen steht ein jährliches Defizit von 1,7 Millionen Euro. Das heißt pro Besuch des Bades, egal ob jemand aus Ahrensburg oder von außerhalb kommt, legt die Stadt 5,50 Euro als Subvention dazu. Ein erster Schritt in die richtige Richtung war der Rückkauf des Bades von E.on Hanse. Ohne den belastenden Vertrag mit dem Energieversorgungsunternehmen ist die Stadt nun frei, eine zukünftige Nutzung, die dringend nötige energetische Sanierung oder gar einen Neubau, zu beschließen. Schulen, Vereine und Belegschaft möchten zu Recht wissen, wie es hier weitergeht.

Frage 3: Wie beurteilen Sie die Parkplatzsituation in Ahrensburg?


Michael Sarach, SPD:

Verschieden Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Parkplätze in Ahrensburg eigentlich ausreichend ist. Lage und tatsächliche Verfügbarkeit der Parkplätze entsprechen jedoch nicht den Ansprüchen und Wünschen der Nutzer. Zentrumsnahe Parkplätze sind für den Einzelhandel von besonderer Bedeutung.

Bei allen zukünftigen Investitionsvorhaben ist sicher zu stellen, dass Parkplätze nur wegfallen dürfen, wenn sie in unmittelbarer Nähe ersetzt werden.

Nach wie vor bedauere ich, dass die Stadtverordnetenversammlung gegen meine Empfehlung die Erhebung von Parkgebühren auf dem Parkplatz „Alte Reitbahn“ beschlossen und Planung und Bebauung des Lindenhofgrundstückes weitestgehend aus den Händen gegeben hat.

Ob die dort wegfallenden Parkplätze ersetzt werden, ist noch nicht geklärt.

Christian Conring, CDU:

Aus eigener Erfahrung und aus vielen Gesprächen mit Ahrensburger Bürgerinnen und Bürgern weiß ich, dass es an ausreichendem Parkraum sowohl für Autos als auch für Fahrräder fehlt. Die Aufstockung der Park+Ride-Anlage Alter Lokschuppen sowie eine öffentliche Tiefgarage unter dem Rathausplatz sowie ein Fahrradparkhaus am Bahnhof sind dabei für mich vielversprechende Lösungsansätze.

Zusätzlich sollten wir das Parkleitsystem optimieren und die Gebührenstruktur und Abrechnungstechnik kundenfreundlich modernisieren, zum Beispiel mit einer sogenannte Brötchentaste und Smartphone-basierten Bezahlsystemen.

Jörg Hansen, Grüne:

Ich halte die Anzahl der Parkplätze in Ahrensburg für ausreichend. Ahrensburg ist die Stadt der kleinen Wege, in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt gibt es diverse Parkmöglichkeiten. Das Problem für Ortsfremde ist allerdings, diese Parkplätze zu finden. Deshalb braucht Ahrensburg ein vernünftiges Parkleitsystem.

Bei der geplanten Bebauung der Alten Reitbahn sind ausreichend Ersatzstellplätze auf dem Gelände zu schaffen.

Ein oberirdischer Stellplatz in der Innenstadt kostet übrigens ungefähr 10.000 Euro, unterirdische schnell das Dreifache oder mehr. Leider wurde unsere Anregung, die am Bahnhof gelegene Park+Ride-Anlage Alter Lokschuppen im Rahmen der Sanierung aufzustocken, nicht angenommen.

Frage 2: Was können Sie besser als Ihre Mitbewerber?

Michael Sarach, SPD

An einem Vergleich in Form subjektiver Einschätzungen möchte ich mich nicht beteiligen. Situationen, in denen sich Mitbewerber um das Amt des Ahrensburger Bürgermeisters diskreditiert fühlen könnten, sollten im Wahlkampf vermieden werden.

Der Bürgermeister leitet die Verwaltung. Als Untere Staatliche Behörde für Bauaufsicht, Melde- und Ordnungswesen sowie Verkehrsaufsicht führt er die vom Kreis und vom Land übertragenen Aufgaben eigenverantwortlich aus.

Der Bürgermeister der Stadt Ahrensburg trägt Verantwortung für rund 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie einen Etat von rund 60 Millionen Euro.

Je breiter seine Kenntnisse aller Aufgaben der Verwaltung sowie der speziellen Rechtsgebiete der öffentlichen Verwaltung sind, desto besser kann er dieses Amt ausfüllen.

Christian Conring, CDU

Mit meiner Familie bin ich in Ahrensburg zu Hause: Hier haben wir unser Haus gebaut, hier gehen unsere Kinder zur Schule und hier engagieren wir uns. Bürgermeister ist für mich daher nicht nur ein Job, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Als Bürgermeister kann ich meine Erfahrungen aus der Wirtschaft und als Stadtverordneter einbringen. Wer die Sichtweisen von Politik und Wirtschaft versteht, kann als Verwaltungschef viel leichter vermitteln. Bei mir dürfen die Ahrensburger eine starke und proaktive Persönlichkeit erwarten, die Menschen aller Couleurs zusammenbringt. Ich bin fähig, die wichtigste Ressource der Verwaltung, nämlich die Mitarbeiter, motivierend und mit Fingerspitzengefühl anzuführen. Darüber hinaus kann ich Problemfelder schnell identifizieren, entschlossen angehen und bis zum Projektabschluss effizient umsetzen.

Jörg Hansen, Grüne

Durch meine langjährige berufliche Tätigkeit im IT-Umfeld bin ich in der Lage, komplexe Sachverhalte schnell im Kern zu analysieren und zu bewerten. Ich kann mit Strukturen und Netzwerken umgehen. Ich denke in Lösungen und an die Umsetzung bis dahin. Dies habe ich in Leitungsfunktionen in diversen IT-Projekten erfolgreich bewiesen und das ist mein Tagesgeschäft als stellvertretender IT-Leiter.

Dazu kommen Budget- und Personalverantwortung. Ich kann Personal erfolgreich führen; dabei kommt mir auch meine frühere Tätigkeit als Personalrat zugute.

Ich kann auf Menschen zugehen und sie zusammenbringen. Ich bin ein freier Geist, der Probleme angeht, anstatt sie auszusitzen.

Frage 1: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele für eine mögliche Amtsperiode?

Michael Sarach, SPD:

1. Bezahlbarer Wohnraum:

Ahrensburg braucht dringend bezahlbaren Wohnraum. Mit dem Entwurf eines seit 20 Jahren überfälligen Flächennutzungsplanes habe ich alle für Wohnbebauung in Betracht kommenden Flächen zusammengestellt. Es ist jetzt Sache der Stadtverordneten, über die zukünftige Entwicklung des Wohnraumangebotes zu entscheiden.

2. Schuldenabbau:

In meiner Amtszeit mussten nach 2010 keine neuen Kredite aufgenommen werden. Die Schulden der Stadt wurden um fünf Millionen Euro reduziert.

3. Wirtschaftsstandort Ahrensburg:

Die Weiterentwicklung hat außerordentliche Priorität. Expansionspläne namhafter Unternehmen konnte ich erfolgreich unterstützen. Diesen Kurs werde ich beibehalten.

Christian Conring, CDU:

Drei Ziele in sechs Jahren?

Das ist mir viel zu wenig. Nach Stillstand in den letzten Jahren steht Ahrensburg vor großen Herausforderungen: Sanierungsstau bei Straßen und Radwegen beseitigen, mehr Parkplätze für Autos und Fahrräder, Nordtangente endlich bauen, Flächen für bezahlbaren Wohnraum entwickeln, Kino-Planung umsetzen, Flüchtlingsunterkünfte bereitstellen, Erweiterungsbau und Schulhof der Grundschulen Am Reesenbüttel und Am Schloss, Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Beimoor-Süd II fertig stellen, professionelles Stadtmarketing aufsetzen, Zukunft des Badlantic entscheiden, Rathaus sanieren. Dies alles kann nur erfolgreich sein, wenn Rathaus, Bürger, Wirtschaft und ehrenamtliche Politik an einem Strang ziehen.

Jörg Hansen, Grüne:

Mein wichtigstes Ziel ist, das Verhältnis von Politik und Verwaltung zu verbessern. Die großen Herausforderungen, wie die Schaffung von preiswertem Wohnraum oder die Unterbringung von Flüchtlingen, schaffen wir nur gemeinsam.

Das zweite Ziel ist, das Arbeitsklima in der Verwaltung zu verbessern. Nach meiner Beobachtung steht es damit nicht zum Besten. Das zeigt auch der hohe Krankenstand. Mein Antrag, ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen, ist bereits vom Hauptausschuss beschlossen worden.

Drittes Ziel ist, das Image der Verwaltung zu verbessern. Die Mitarbeiter sind Dienstleister, allen voran der Bürgermeister. Vorgänge können schneller und effektiver bearbeitet werden.